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Arbeitsmarkt

Nacht- und Wochenendarbeit nimmt zu

Für viele deutsche Arbeitnehmer gilt eine reguläre Arbeitswoche nicht mehr nur von Montag bis Freitag. Die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen einen Anstieg der Wochenend- und Nachtschichten in allen Berufsgruppen.

Die Arbeitszeiten sind heute häufiger auf Wochenenden und Nächte ausgedehnt als vor 15 Jahren. Während 1996 etwa 18 Prozent der Beschäftigten samstags zur Arbeit gingen, trifft es im Jahr 2011 ein Viertel der deutschen Arbeitnehmer. In derselben Zeitspanne stieg der Anteil der Nachtarbeiter von 6,8 auf 9,6 Prozent an.

Längere Arbeitszeiten

Gleichzeitig haben Vollzeitbeschäftigte aller Berufsgruppen längere Arbeitszeiten zu bewerkstelligen. Im Schnitt stieg die Wochenarbeitszeit in Deutschland auf 40,7 Stunden an, was den EU-Durchschnitt um ca. 40 Minuten überschreitet. Teilzeitbeschäftigte hingegen arbeiten etwa eine Stunde weniger als 1996. Damit sinkt der Schnitt auf 18,2 Stunden in der Woche und liegt deutlich unter dem Durchschnitt der EU-Länder von 20,2 Stunden.

Die Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes geben auch Aufschluss über den Einstieg ins Berufsleben. 19 Prozent der Erwerbstätigen im Alter zwischen 25 und 34 Jahren haben einen befristeten Arbeitsvertrag . Dies trifft vor allem Berufseinsteiger und Stellenwechsler. Der Anteil an befristeten Arbeitsverträgen lag im Jahr 1996 noch bei zehn Prozent.

(Redaktion)


 


 

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