Sie sind hier: Startseite Aktuell News
Weitere Artikel
Arbeitsmarkt

Wirtschaftsentwicklung gefährdet Arbeitsmarkt: Jedes vierte Unternehmen will Stellen abbauen

Laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) planen 28 Prozent der Unternehmensverantwortlichen, Stellen abzubauen. Nur ein Fünftel will neue Arbeitsplätze schaffen.

Der Stellenabbau betrifft alle Wirtschaftsbereiche, betrifft aber die Industrie am meisten. Rund ein Drittel der Industriefirmen nimmt an, dass die Zahl der Mitarbeiter im kommenden Jahr reduziert wird. Im Baugewerbe sind es dagegen lediglich 19 Prozent.

Schwächelnde Konjunktur als Auslöser für schlechte Stimmung

Für die pessimistischen Zukunftsaussichten für den Arbeitsmarkt ist zum einen die schwächelnde Konjunktur schuld, zum anderen sind auch die Staatsschuldenkrise in Europa und die unsichere Zukunft der Währungsunion verantwortlich für die derzeitige Entwicklung. 28,2 Prozent der befragten Manager prognostizieren schlechtere Geschäfte. Dagegen erwarten 24,3 Prozent eine positive Entwicklung.

Vergleicht man diese Zahlen mit den Befragungsergebnissen des ersten Quartals 2012, lässt sich eine Stimmung entnehmen, die rapide abgenommen hat. Im Frühjahr gingen noch 38,7 Prozent der Firmen von einer besseren Lage aus. Nur 16,8 Prozent äußerten sich pessimistisch. Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass die Wirtschaftsleistung im letzten Quartal stagnieren oder sogar schrumpfen wird. Vorausgesagt wird aber, dass die Konjunktur im nächsten Jahr Fahrt aufnimmt. Die Wirtschaftsweisen gehen sogar von einem Plus von 0,8 Prozent aus. Das IW befragt rund 2.300 deutsche Unternehmen.

(Redaktion)


 


 

Arbeitsmarkt
Wirtschaftsentwicklung
Stellenabbau
Industrie
Entwicklung
Stimmung
Konjunktur
Arbeitsmarkt

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Arbeitsmarkt" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: