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  • 21.09.2018, 15:47 Uhr
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Arbeitsplatz

Gesundheit am Arbeitsplatz: Das ist zu beachten

Heute haben Arbeitgeber eine große Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern. Sie müssen eine ausreichende Sicherheit am Arbeitsplatz sicherstellen, sodass es aufgrund der Ausübung der Arbeit nicht zur Erkrankungen oder körperlichen Schäden kommt. Doch auch die Arbeitnehmer haben einige Rechte und Pflichten, die sie einhalten müssen, um gesund zu bleiben.

So ist es die Aufgabe des Arbeitgebers, sicherstellen, dass der Arbeitnehmer einen ergonomisch korrekt ausgerichteten Arbeitsplatz vorfindet, unter guten klimatischen Voraussetzungen arbeitet und die richtige Arbeitskleidung nutzen kann. Das ist vor allem bei einer körperlichen anstrengenden Tätigkeit von Bedeutung. Schließlich leidet der Körper zum Teil so stark unter der Belastung, dass die Arbeitnehmer schon vor dem Eintritt in das Rentenalter aus dem Erwerbsleben austreten müssen. Die Website unterweisung-plus.de kann Arbeitnehmern und Arbeitgebern dabei helfen, mögliche Problemfelder zu identifizieren und im Vorfeld auszuräumen.

Nicht nur ein gut eingerichteter Arbeitsplatz ist entscheidend für die Gesundheit der Arbeitnehmer. Viele Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern heute Vorteile an, damit sich diese wohlfühlen. Dazu zählt beispielsweise, das Bereitstellen von Obst, eins gesunden Essens in der Kantine oder ein Zuschuss für Sportkurse. Das steigert nicht nur die Verbundenheit zum Unternehmen, sondern stärkt aktiv die Gesundheit der Mitarbeiter.

Auch die tariflich oder im Arbeitsvertrag festgehaltene Arbeitsleistung kann sich positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter auswirken. Ist beispielsweise eine Vollzeitstelle mit lediglich 38 Wochenstunden veranschlagt, wertschätzt der Arbeitgeber damit seine Angestellten und schont sie.

Doch nicht nur der Arbeitgeber kann für dafür sorgen, dass die Mitarbeiter ein gesundes Klima vorfinden. Natürlich liegt es auch in der Verantwortung jedes einzelnen Mitarbeiters darauf zu achten, dass der Körper die Arbeit keine Schäden erleidet. So sollte beispielsweise bei einer Bürotätigkeit darauf geachtet werden, dass man sich auch während der Arbeitszeit regelmäßig bewegt und nicht zu lange auf dem Platz sitzt. Gleiches gilt für das Arbeiten am PC. Auch hier sollten regelmäßige Pausen eingeplant werden, damit sich die Augen von den Anstrengungen erholen können. Das bedeutet auch, nicht freiwillig auf die Mittagspause zu verzichten. Der Gesetzgeber schreibt sogar vor, dass eine 30-minütige Unterbrechung der Tätigkeiten nach einer Arbeitszeit von sechs bis neun Stunden genommen werden muss. Wer diese Pausenzeit nicht einhält, der handelt unter Umständen fahrlässig, was auch disziplinarische Folgen haben kann. Gleiches gilt für die Ruhepause zwischen zwei Schichten. Diese muss mindestens elf Stunden betragen.

Egal ob man alleine in einem Büro arbeitet oder sich mit Kollegen einen Raum teilt, es sollte darauf geachtet werden, dass regelmäßig gelüftet wird und somit möglichst frische Luft im Raum ist. Je mehr Kollegen mit unterschiedlichem Wärmeempfinden im Raum arbeiten, desto schwieriger ist es, bei diesem Thema einen gemeinsamen Nenner zu erzielen.

Wer bemerkt, dass die Anstrengung und das erforderte Arbeitspensum zu groß werden, der sollte rechtzeitig um Hilfe bitten. Denn wenn unter Stress und großer Anstrengung Arbeiten fertiggestellt werden müssen, kann das unter Umständen zu einer Überarbeitung führen, die im schlimmsten Fall sogar in einem Burnout endet. Hier gilt es, auch auf die Kollegen zu achten. Denn häufig nehmen die betroffenen Personen diese Überarbeitung nicht wahr oder wollen sich und den anderen Mitarbeitern nicht eingestehen, dass es Probleme gibt.

(Redaktion)


 


 

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