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  • 16.01.2014, 12:06 Uhr
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  • Deutschland
Arbeitszimmer

Das Home-Office – eine steuerliche Betrachtung

Arbeiten von Zuhause gehört im Jahre 2014 zu den klassischen Formen, die nicht allein und ausschließlich von Freiberuflern und Selbständigen genutzt werden. Vor allem Mitarbeiter mit Personalverantwortung und Tätigkeiten in einem Segment, in welchem der Austausch mit Kunden in aller Welt zur Tagesordnung gehört, nutzen die Möglichkeiten dieser flexiblen Arbeitsumgebung. In vielen Bereichen ist aufgrund restriktiver Steuergesetze jedoch mit Nachteilen verbunden oder drohen Restriktionen, da die Abgrenzung zwischen privatem und beruflichem Bereich nicht immer so klar funktioniert.

Wir widmen uns in diesem Beitrag diesem Thema einmal genauer und betrachten dabei insbesondere steuerrechtliche Fragen.

Arbeitszimmer als Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit

Mittlerweile zählt das häusliche Arbeitszimmer, wie es von Angestellten wie Beamten gleichermaßen genutzt wurde, nicht mehr zu den privilegierten Arten der Steuersparmodelle. Ein Abzugsverbot gilt in diesem Bereich. Dennoch gibt es im Regelfall zwei Modelle, die für das Home-Office genutzt werden können. Der erste Fall liegt dann vor, wenn Ihnen seitens des Unternehmens kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden kann. Durch diese Konstruktion können Kosten bis zur Höhe von 1.250 Euro im Jahr steuerlich wirksam geltend gemacht werden. Um zweiten Fall geht es darum, wenn der berufliche oder betriebliche Mittelpunkt durch das Arbeitszimmer abgebildet wird, was vor allem bei Freiberuflern und Selbständigen häufig gegeben scheint. Sämtliche Kosten sind in diesem Fall unbeschränkt steuerlich abzugsfähig.

Zudem muss eine häusliche Verbindung bestehen, der betreffende Raum also nach Lage, Funktion und Ausstattung einem Arbeitszimmer entsprechen. Explizit ausgenommen sind beispielsweise Lager- und Ausstellungsräume. Außerdem beschränkt sich die Nutzung des Arbeitszimmers größtenteils auf berufliche oder betriebliche Zwecke. So entfällt beispielsweise der Nachweis, ob und in welchem Maße ein Drucker im beruflichen Kontext genutzt wurde. Hier findet man übrigens bei druckerpatronenexpress.de preisgünstige Refill-Produkte zu alle gängigen Herstellern und Modelle. Des Weiteren gilt im Regelfall die Grenze von zehn Prozent, die für eine untergeordnete private Mitbenutzung spricht und daher unschädlich ist. Vor allem Selbständige im kreativen Bereich, deren Tätigkeit auch geistige Arbeiten umfasst und nicht allein im Zuge von Büroarbeiten umgesetzt wird, profitieren auch von dieser Voraussetzung.

Das kann abgesetzt werden

Anfallende Kosten können zum Teil als Werbungskosten oder aber Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Mitunter ist es schwierig, eine genaue Zuteilung vorzunehmen. In solchen Fällen geschieht die anteilige Kostenaufteilung dem Verhältnis der Fläche des Arbeitszimmers zur gesamten Wohnfläche. Bedeutsam vor allem im Bereich der Energiekosten, der Aufwendungen für Reinigungen, Miete, Grundsteuer, Renovierungen und Ausstattungen des Arbeitszimmers. Chancen hat man als Selbständiger, dass Kosten für bestimmte Ausstattungen (ergonomisch geformte Sitze, etc.) auch angerechnet werden können. Also auch Dinge, die für ein produktives Arbeiten im Home-Office von Bedeutung sind, können unter Umständen steuerlich berücksichtigt werden. Sofern die Nutzung größtenteils beruflicher Natur ist, kann eine Absetzung bis zu einer gewissen Kenngröße sofort stattfinden. Anderenfalls wird linear abgeschrieben.

Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Beratung durch einen versierten Steuerberater, noch wird ein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Alle Angaben ohne Gewähr.

(Redaktion)


 


 

Bereich
Ausstattung
Home-Office

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