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  • 31.12.2019, 07:53 Uhr
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  • Deutschland
Arztbesuch

Praxis im Umschwung: Fünf Tipps für zufriedenere Patienten

Endlose Wartezeiten, überfüllte Arztpraxen, falsche Diagnosen – so mancher Arztbesuch treibt Patienten zur Verzweiflung. Der Unmut bleibt oft nicht ohne Folgen und führt zu negativen Bewertungen im Internet. Doch dem muss nicht so sein. Diese fünf Tipps sorgen für zufriedene Patienten.

1. Ein einladendes Wartezimmer

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Bei der Arztpraxis ist es nicht anders. Ein steriles, ungemütliches Wartezimmer mit harten Stühlen und vergilbten Wänden senkt die meist ohnehin angeschlagene Laune der Patienten. Hell, freundlich und einladend muss es sein. Hier verbringen die Patienten schließlich die meiste Zeit. Für positive Atmosphäre sorgen farbige Wände in warmen Rot- und Orangetönen. Angstpatienten tut ein frisches Grün oder Blau gut. Laut Farbpsychologie haben beide Nuancen eine beruhigende Wirkung.

Auch bequeme Sitzgelegenheiten sind erwünscht. Gepolsterte Stühle oder Sitzkissen versüßen dem Patienten lange Wartezeit. Zeitschriften und Bücher bieten Beschäftigungsmöglichkeiten. Für Kinder bietet sich eine kleine Spielecke an. Durstige Patienten wissen einen Wasserspender oder eine Teestation zu schätzen.

2. Patientenfreundliche Öffnungszeiten

Für Berufstätige ist der Arztbesuch eine organisatorische Herausforderung. Ohne einen halben oder ganzen Urlaubstag ist er für viele nicht möglich. Schlimmstenfalls verzichten sie aus Terminstress sogar komplett auf die Sprechstunde und verschleppen die Krankheit. Umso wichtiger sind daher patientenfreundliche Öffnungszeiten. Termine frühmorgens oder abends nach Dienstschluss sind eine willkommene Entlastung im Berufsleben. Wer seinen Patienten besonders entgegenkommen will, bietet Wochenendtermine an – zum Beispiel am Samstagvormittag.

3. Individuelle Terminverwaltung

Früher wählten Patienten eine Arztpraxis nach ihren Erfahrungen und Kompetenzen aus. Heute achten sie verstärkt auf den Service. Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Research Now bestätigt den Trend. Mehr als die Hälfte der Probanden zwischen 25 und 44 Jahren würden sich für eine Praxis entscheiden, die Ihnen attraktive Services wie die Online-Terminbuchung anbietet.

Patienten nehmen die Selbstbestimmung dankend an. Sie suchen sich lieber selbst einen freien Termin aus – unabhängig von den Sprechzeiten. So können sie sich auch abends oder am Wochenende in Ruhe um ihre Gesundheit kümmern. Auch das Praxisteam profitiert vom Einsatz digitaler Servicelösungen wie Doctolib, dort werden die Arbeitsabläufe optimiert und so mehr Zeit für die eigentliche Behandlung geboten.

4. Feedback einholen

Ob der Supermarkt um die Ecke, der Online-Shop unseres Vertrauens oder der Zeitungsverlag – sie alle fragen uns nach unserer Meinung. Nur die Arztpraxis tut es noch zu selten. Dabei ist sie am stärksten auf das Feedback der Patienten angewiesen. Der Arzt kann sich schließlich nicht sicher sein, ob seine Behandlung gut angekommen ist. Im Normalfall sieht er den Patienten nicht so schnell wieder – entweder, weil er genesen ist oder sich eine andere Praxis gesucht hat. Mit einem kleinen Fragebogen im Wartezimmer oder einem Stimmungsbarometer am Ausgang verschafft er sich Gewissheit.

5. Behandlungszimmer mit Privatsphäre

Manchmal fühlt sich der Arztbesuch wie eine Massenabfertigung an – speziell in großen Gemeinschaftspraxen. Nicht selten befinden sich bis zu drei Patienten in einem Behandlungszimmer. Privatsphäre sieht anders aus. Dabei ist sie so wichtig für den Behandlungserfolg. Fühlt sich der Patient beobachtet und belauscht, schildert er seine gesundheitlichen Beschwerden aus Scham nicht präzise genug. Es kommt zum Missverständnis.

(Redaktion)


 


 

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