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Atomkraft – nein Danke

Großkonzern RWE setzt künftig auf Solarenergie

Der Energiekonzern RWE steht vor großen Umstrukturierungen und ist von seinem Pro-Atom-Kurs abgekommen. Künftig konzentriert sich das Unternehmen unter neuer Führung jetzt auf den Ausbau von Solarenergie.

Mit dem neuen Konzernchef Peter Terium schwört RWE der Atomkraft ab. Terium will keine neuen Atomkraftwerke mehr bauen, entgegen den Vorstellungen seines Vorgängers Jürgen Großmann. Nach eigenen Angaben soll bald die britische Atomtochter Horizon in diesem Atemzug verkauft werden. RWE betreibt den Konzern gemeinsam mit Energieriesen E.on. Doch auch E.on sieht von seinen Plänen zum Bau neuer Atommeiler ab. Der Verkauf der Tochterfirma Horizon wurde jedoch unter anderem mit zu hohen Kosten begründet.

Ausbau von Solarparks

Der Zusammenschluss der beiden Unternehmen für den Bau von Atomkraftwerken in England sollte bis 2025 neue Kernkraftwerke errichten. Die Anlagen waren für eine Leistung von 6.000 Megawatt vorgesehen. Nach neusten Meldungen wird der Verkauf von Horizon schon innerhalb der nächsten Tage geschehen. Als begehrter Interessent habe sich der japanische Hitachi-Konzern angemeldet. Einer RWE-Sprecherin zufolge befinden sich die Unternehmen bereits in sehr fortgeschrittenen Verhandlungen.

Nachdem kürzlich national der Atomausstieg verkündet wurde, setzt RWE nun auch international auf erneuerbare Energien. Neuer Unternehmenschef Terium will jetzt aufholen und in den nächsten Jahren vor allem Solarparks ausbauen. Bisher hatte RWE die Solartechnik komplett abgelehnt. Mit eigenen Worten beschrieb der ehemalige Unternehmenschef Großmann Solaranlagen als so sinnvoll, wie das Züchten von Ananas in Alaska.

(Christian Weis)


 


 

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