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  • 17.09.2019, 17:19 Uhr
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  • Deutschland
Ausbildung

Unterstützung da, wo sie gebraucht wird

In den afrikanischen Schwellenländern kommt dem Wirtschaftsfaktor Tourismus und Gastronomie besondere Bedeutung zu. Allein es fehlt an fachlich geschultem Personal. Hier setzt die Friedrich Hospitality Foundation (FHF) an – eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Ausbildung von Jugendlichen im Gastgewerbe einsetzt.

Afrika hat eine schier unermessliche Anzahl touristischer Attraktionen. Die Mittelmeerstaaten wie Marokko, Tunesien und Ägypten nutzen seit langen Jahren ihre exponierte Lage am Wasser und haben eine Tourismus-Infrastruktur geschaffen, von denen andere afrikanische Staaten noch meilenweit entfernt sind.

Und für diese Länder, etwa Botswana mit seinem Naturparadies Okavango-Delta, oder Kenia mit seiner Lage am indischen Ozean könnte sich der weitere Ausbau des Tourismus durchaus positiv auswirken. Auch im Hinblick auf die eigenen Staatsbürger, die in diesem Segment Arbeitsplätze finden würden.

Wissen weitergeben an die nächste Generation

Allerdings, und das ist in afrikanischen Ländern wie im Rest der Welt, bedarf es gut ausgebildeter Fachkräfte, die entsprechende Qualifikationen und Kenntnisse erlangt haben, um in ihrem ganz speziellen Beruf zu bestehen, sich weiter zu entwickeln und ihr Wissen dann auch an die nächste Generation zu übertragen.

Auf ganz unterschiedliche Art und Weise setzt sich die FHF für die Ausbildung von Jugendlichen im Gastgewerbe ein. Das kann in vielerlei Richtungen gehen. Etwa mit dem Bau einer Schulungsküche in Mosambik, dem Neubau von Hotelfachschulen bis hin zur Vergabe von Stipendien.

„Zukunft definiert durch Gastlichkeit.“ Unter diesem Slogan macht die FHF auf ihre Angebote aufmerksam, die sich in erster Linie an Jugendliche wenden. Zweierlei ist dabei das Motivierende: Zum einen bekommen die jungen Menschen eine Perspektive aufgezeigt. Raus aus der Arbeitslosigkeit, raus aus dem Niedriglohnsektor. Auf der anderen Seite wird ihnen von den qualifizierten Ausbildern auf ihrem Weg zur Selbstbestimmung geholfen. Und letztendlich werden Wege aufgezeigt, dass Tourismus nachaltig sein kann, ökologisch und ein wichtiger Part bei der Völkerverständigung.

Vielschichtige Berufsbilder kennzeichnen die Gastronomie

Aber warum genau steht das Gastgewerbe im Mittelpunkt der Arbeiten der FHF? Da wären zum einen die vielschichtigen Berufsbilder zu benennen. Ob an der Rezeption oder im Service, als Koch oder im Management – wo die Welt zuhause ist, sind es auch zahlreiche Berufe, die weltweit gleichen Regeln und Prinzipien unterliegen. Und mit denen man auch auf der Karriereleiter Stufe für Stufe nach oben gelangen kann.

Dabei hat sich die gemeinnützige Organisation nicht nur der Ausbildung und beruflichen Förderung Einzelner verschrieben. Vielmehr soll auch das Lehr- und Forschungsangebot im Hotellerie-, Gastronomie- und Touristikbereich vorangetrieben werden. Aktuelle Projekte der Organisation, die ihre Mittel aus privaten Geldern und mit Kooperationspartnern bestreitet, sind in Sub-Sahara, auf den  Kapverdischen Inseln und in Deutschland auf den Weg gebracht.

Jede kleine Spende hat eine große Wirkung zur Folge. Eingehende Fördermittel werden sorgsam verwaltet und sinnvoll eingesetzt. Damit das alles seine Richtigkeit hat, steht dahinter ein eigenes internes Controlling, halbjährliche Projektbericht sowie jährliche Prüfungen durch einen unabhängigen Wirtschaftsberater. Damit ihr Geld die gute Sache auch erreicht.

(Redaktion)


 

 

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