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  • 16.08.2013, 14:17 Uhr
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Ausland

Arbeiten im Vereinigten Königreich – Hinweise für EU-Bürger

Das Vereinigte Königreich, allen voran die Weltmetropole London sowie der Central Belt um Edinburgh und Glasgow in Schottland, ist seit jeher Anziehungspunkt für alle Arten von Geschäftstätigkeiten. Hier bieten sich hervorragende Bedingungen für etablierte Branchen und Start-Ups, die vom großen Einzugsgebiet profitieren und die stabile Infrastruktur nutzen können.

Deutsche Firmen, die hier eine Niederlassung eröffnen möchten oder aber Auswanderer, müssen vor diesen Schritten einige Dinge beachten.

Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, welche gesetzlichen und kulturellen Unterschiede es zu beachten gilt.

Die Trends auf dem Arbeitsmarkt

London als Finanzplatz wurde arg in Mitleidenschaft gezogen, auch und vor allem aufgrund der großen Konzentration internationaler Banken und Finanzdienstleister, die hier einen Großteil ihres Geschäftes konzentrieren.

Dieser Umstand wirkt auch im Jahre 2013 noch nach, dennoch erscheint es sehr wahrscheinlich, dass London mit der wachsenden Konjunktur wieder zu alter Stärke zurückfinden wird. Als Wachstumsbranchen gelten vor allem die Bereiche rund um die pharmazeutische Industrie, die Informations- und Kommunikationstechnik sowie im Maschinenbau.

Insbesondere interdisziplinär ausgebildete Ingenieure, Techniker sowie Quereinsteiger, die aus dem Dienstleistungssektor kommen und eine thematische Affinität zu diesen Branchen haben, werden verstärkt gesucht.

Auch wenn die Bedingungen für Bewerbungen in der Regel anders sind, gilt die verhandlungssichere Kenntnis der Englischen Sprache als unabdingbare Einstiegsvoraussetzung.

Eine auf geschäftliche Situationen ausgerichteter Intensiv-Sprachkurs, welcher teilweise steuerlich gefördert werden kann, empfiehlt sich als erste Vorbereitung.

Entgegen der Situation in Deutschland, gibt es in UK keine vergleichbare Meldepflicht – es ist bei längeren Aufenthalten jedoch ratsam, sich die „residence permit“ (Aufenthaltsgenehmigung) zu besorgen.

Dies erleichtert Bankgeschäfte sowie damit verbundene Dienstleistungen, ebenso wie die Suche auf dem Wohnungsmarkt. Als EU-Bürger können Sie ohne Restriktionen einreisen und arbeiten, jedoch muss bei längeren Aufenthalten ein Arbeitsplatz nachgewiesen werden.

Lebenshaltungskosten und Co.

Nach aktuellen Daten, die in regelmäßigen Abständen erhoben werden, liegen die Lebenshaltungskosten mittlerweile unterhalb des deutschen Niveaus.

Insbesondere London jedoch hat, in Abhängigkeit zum Stadtteil, weitaus stärkere Abweichungen nach oben – ein Betrag von 750 Pfund im Monat sollte veranschlagt werden, um ein einfaches Zimmer in London anmieten zu können. Dies kann auch bei begrenzten Aufenthalten Sinn ergeben, vor allem gegenüber der Unterkunft im Hotel, da es Vergünstigungen gibt.

Für geschäftliche Telefonate ist es in der Regel sinnvoll, eine deutsche All-Net-Flat zu gebrauchen, etwa von yourfone. Diese gilt in Fachkreisen als günstigste Business Flat, da sie gerade für Auslandsreisen konzipiert wurde. Bei Aufenthalten über sechs Monate in UK sind Sie verpflichtet, dort Steuern zu bezahlen. Es gibt andere Pauschalsätze, ebenso wie Freibeträge, Einkommensgrenzen sowie Beiträge zur Sozialversicherung – eine vorherige Konsultation und Kalkulation erscheint notwendig.

(Redaktion)


 

 

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