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  • 20.07.2012, 16:05 Uhr
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  • Deutschland
Geschäftsreise

Geschäfte im Ausland – Chance und Risiko

Andere Länder, andere Sitten. Wer als Geschäftsreisender im Ausland unterwegs ist, sollte ein besonders wachsames Auge auf seine Daten haben. Gerade in so genannten Risikoländern – das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor allem vor Russland und China – ist die Gefahr groß, dass Laptops oder Handys ausspioniert werden. Der Schaden für das betroffene Untenehmen kann immens sein.

Das Mitlesen von E-Mails, das Abhören von Telefonaten - um an sensible Informationen zu kommen, lassen fremde Geheimdienste oder mafiaähnliche Kartelle nichts unversucht. Die wirtschaftlichen Chancen für ein Unternehmen beim Eintritt in neue Märkte sind selbstverständlich nicht von der Hand zu weisen – auf die Vielzahl an Sicherheitsrisiken muss man allerdings ebenso ein Auge werfen.

Fremde Geheimdienste sind, um an vertrauliche Daten zu kommen, keineswegs zimperlich. Flächendeckende Überwachung des Internets sowie der Telekommunikation sind nur eines von vielen Mitteln. Verwanzte Hotelzimmer, das Herbeiführen kompromittierender Situationen sowie willkürliche staatliche Repressionen sind geeignet, die gewünschten Informationen mit Nachdruck zu bekommen.

Entsprechend ist bei Geschäftsreisen in Risikoländer Vorsicht geboten. Allerdings lassen sich schon im Vorfeld einer Reise Dinge erledigen, um den Aufenthalt im Ausland ohne Komplikationen zu gestalten.

Informationen über die Gefährdungs- und Sicherheitslage sind ebenso sinnvoll wie Kontaktadressen von Botschaften und Konsulaten, die im Ernstfall wichtige Hilfe leisten können. Dolmetschern und Hotelpersonal sollte man mit gesundem Misstrauen begegnen, auffällige Kontaktversuche sollte man sofort unterbinden. Der Hoteltresor ist keineswegs sicher, und vor allem reist man besser mit Laptop und Handy, die quasi nackt, also ohne wichtige Daten und Dateien daherkommen. Und zu guter Letzt ein weiteres Sprichwort: „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.“ Bei digitalen Bilderrahmen, USB-Sticks und DVDs allerdings ist höchste Vorsicht geboten. Die können Schadsoftware beinhalten und sollten nicht ohne vorherige Prüfung an Netzwerke angeschlossen werden.

(Redaktion)


 

 

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