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Umsatzgewinn

Axel Springer profitiert von digitalem Geschäft

Der Medienkonzern Axel Springer profitierte im ersten Halbjahr von seinen zahlreichen Online-Aktivitäten. Der Gewinn liegt bei einem Rekordwert von 309 Millionen Euro und ist im Vergleich zu den Vorjahreswerten um sechs Prozent gestiegen.

Zu einem Drittel des Gewinns trugen die Stellenanzeigenportale, Autoplattformen und Immobilienseiten bei. Springer-Chef Mathias Döpfner geht sogar von einem weiteren Anstieg der Erlöse aus. Dazu sollen die Online-Aktivitäten weiter ausgebaut werden. Zum Aufspüren weiterer digitaler Trends wurde eine Dreier-Deligation rund um den Bild-Chefredakteur Kai Diekmann gebildet. Geplant ist außerdem der Erwerb von 75 Prozent der Anteil an dem polnischen Webportal Onet.pl. Partner werden die Schweizer Ringier sein.

Weitere Online-Portale und Paid Content

Das in Berlin ansässige Unternehmen verlagert nun schon seit Jahren einen großen Teil seiner Aktivitäten ins Netz. Eines der bekanntesten ist welt.de und der Online-Marketing-Anbieter Zanox. Mit diesen und anderen Produkten will sich Springer unabhängig von den Printprodukten machen, die mit einer immer weiter sinkenden Nachfrage zu kämpfen haben. Selbst die sonst sehr umsatzstarke „Bild“ muss sich dem strukturellen Abwärtstrend beugen. Schließlich fordert der Springer-Chef Döpfner, dass die Leser für journalistische Inhalte im Netz zahlen müssen. Sowohl bei der Bild- als auch bei der Welt-Anwendung für mobile Endgeräte haben sich die Erlöse in der ersten Jahreshälfte verdoppelt.

(Redaktion)


 


 

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