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Sanierungskredit für Baumarktkette Praktiker

Mit einem Sanierungskredit in Höhe von 40 Millionen Euro soll der Baumarktkette Praktiker wieder auf die Beine geholfen werden. Mithilfe dieser Finanzierung wird ein Großteil der Praktiker-Häuser in Baumärkte der Hamburger Tochter Max Bahr umgebaut.

Ein weiterer Kredit sichert aber auch das laufende Geschäft. Das Bankenkonsortium unter der Führung der Commerzbank verlängerte einen ebenfalls 40 Millionen Euro umfassenden Kredit auf einen neuen Zeitraum von drei Jahren. Die Finanzierung wurde bereits im Frühjahr gewährt, sie lief eigentlich diesen Sonntag aus. Mit diesem Geld sollen die Verkaufslager gefüllt wurden.

Investoren und Zinssatz

Der neue Kredit stammt von Investoren, die Berichten zufolge der österreichischen Privatbank Semper Constantia nahestehen. Die Interessen werden von der Fondsmanagerin Isabelle de Krassny vertreten, die selbst die Großaktionäre vertritt. Der Zinssatz des Kredits liegt bei rund 13 Prozent. Momentan wird noch um weitere Kreditzusagen gerungen. Die Kreditzusagen haben an der Börse bereits Wirkung gezeigt. So stieg die Aktie um rund neun Prozent auf einen Wert von 1,556 Euro.

Zwar scheint eine Rettung der Baumarktkette durch die Finanzierung wahrscheinlich, weitere benötigte Kredite in Höhe von rund 35 Millionen Euro stehen noch aus. Vor vier Wochen scheiterten zudem die Verhandlungen um einen Hochzinskredit in Höhe von 85 Millionen Euro. Als Sicherheit für die Kredite dient die Hamburger Kette Max Bahr. Hintergrund für die Sanierung: 2011 musste Praktiker einen Verlust von rund 500 Millionen Euro anmelden.

(Redaktion)


 


 

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