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Sparkasse hält Aktienpaket von Beate Uhse

Über Umwege gelangte der Sparkassenverband in Schleswig-Holstein an Aktien von Beate Uhse. Die Beteiligung in Sachen Erotik treibt den Bankern die Schamesröte ins Gesicht. Am liebsten würden sie die Papiere so schnell als möglich wieder abstoßen.

Sie meinen, Sparkasse ist konservativ und wenig sexy? Es ist Zeit umzudenken, denn im hohen Norden hat es sich ergeben, dass dem Sparkassenverband ein delikates Aktienpaket zugefallen ist. Inhalt: 13,11 Prozent an Beate Uhse.

Die Aktien des Flensburger Unternehmens, das nach dem Krieg „Ehehygiene“ unters Volk brachte und das auch nach dem Fall der Mauer im Osten beste Geschäfte machte, sind dem schleswig-holsteinischen Sparkassenverband ein Dorn im Auge.

Einerseits durch die Thematik als solche, andererseits durch den Kurs der Aktie. Die dümpelt bei 30 Cent, von Potenz kann da keine Rede sein, und die bringen auch die diversen Mittelchen aus dem Hause Uhse wohl nicht so leicht wieder hoch.

Besagtes Aktienpaket hat eine wahre Odyssee hingelegt, bis es jetzt beim Sparkassenverband gelandet ist. Von der Sparkasse Flensburg gelangten die Papiere durch Übernahme an die Nord-Ostsee-Sparkasse (Nospa). Die Nospa allerdings hatte sich mit der Übernahme verhoben und musste Schützenhilfe der Sparkassengruppe in Anspruch nehmen. Im Zuge dieser Maßnahme gelangte der Sparkassenverband Schleswig-Holstein an das Paket.

Die Aussichten sind wenig anregend. Bei einem Umsatz von etwa 140 Millionen Euro erwartet der Vorstand von Beate Uhse für 2011 einen Verlust in der Größenordnung von vier bis sechs Millionen Euro. Das ist wenig sexy, weder für Uhse noch für die Sparkasse.

(FN)


 


 

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