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Austellung

„Kunst in der Kanzlei“ bei Dr. Ganns, Heinekamp und Heibges

Der junge Künstler Hitdorfer Julius Busch stellt in den Räumen der Steuerberatungssozietät in Gräfrath seine Werke unter dem Motto „Bedeutungsbatterien“ aus.

Seit September kann man in den Räumen im Dycker Feld 72 die Ausstellung „Bedeutungsbatterien - die Bildwelten des Julius Busch“ anschauen. Die Besucher erwartet eine nicht ganz alltägliche Ausstellung. Denn Kunst ist für den gebürtigen Hitdorfer Busch der Gestaltungsprozess, der den Aberwitz an den Tag bringt. So finden sich Papp- und Holzkästchen mit Fotografien und Texten, in denen vom „Achselhaar auf Dampferfahrt“ oder den „Milchmädchen des Schenkelklopfens“ zu lesen ist. „Ich will Menschen mitreißen. Ich bin die Wildsau, die den Erkenntnistrüffeln hinterherjagt. So sind die Bildtitel als mentale Knallbonbons aufzufassen“, beschreibt der Künstler seine Bild-Text-Kombinationen. Der Betrachter soll dabei seine erste Verwirrung überwinden und der Fährte folgen, welche die Metaphern legen. Denn Manches ist nicht gar so sinnlos, wie es auf den ersten Blick erscheint und wird schnell zum Ausgangspunkt von Geschichten und Erzählungen. Neben den Holz- und Pappkästchen sind auch die neusten Kreationen von Julius Busch zu sehen: Assemblagen – Collagen aus plastischen Objekten. 

Dass Julius Busch weiß, wie man Menschen zum Nachdenken bringt, kommt nicht von ungefähr. Der studierte Psychologe arbeitet als Psychotherapeut. Zur Kunst kam er bereits mit 17 Jahren, als er eine Ausstellung von Edward Kienholz besuchte, die ihn "ziemlich aus den Angeln gehoben hat", wie er selber sagt. Aufgewachsen in einem alten Haus, „vollgestopft mit altem Krempel“ von Kaffeedosen über Haarnadeln bis hin zu Zahngold, machte er sich ans Werk. Gut fünf Jahre später zog es ihn dann nach Berlin zu seinem Vorbild Kienholz. Mit Hilfe einer Notlüge schaffte er es, Kienholz als Mentor zu gewinnen. Mittlerweile hat er allerdings den Ansatz von Kienholz, der das Material als Ausgangspunkt nimmt, auf den Kopf gestellt. „Heute zündet die Idee zuerst im Kopf. Ich lese mehr, das gibt mir Material für die poetische Metaphernbildung“, beschreibt Julius Busch seine Arbeitsweise.

Julius Buschs Ausstellung – „Bedeutungsbatterien“, zu sehen in den Kanzleiräumen von Dr. Ganns, Heinekamp und Heibges im Dycker Feld 72 in Solingen Gräfrath.

Kunst in der Kanzlei
Bereits seit dem Jahr 2005 veranstalten Dr. Ganns, Heinekamp und Heibges jährlich drei bis vier Ausstellungen in ihren Kanzleiräumen. Da die Räumlichkeiten die Präsentation einer Vielzahl von Werken unter guten Bedingungen ermöglichen, sind Künstler sehr interessiert, in der Kanzlei auszustellen. Zunehmend haben sich die Eröffnungsveranstaltungen zu einer Institution weit über die Mandantschaft und über das Solinger Stadtgebiet hinaus entwickelt.

Dr. Ganns, Heinekamp und Heibges
Durch den Zusammenschluss von Dr. Ganns und Heibges aus Wuppertal mit der Solinger Steuerberatungssozietät Elmar u. Tim Heinekamp ist 2005 eine echte bergische Wirtschaftskanzlei entstanden. Mit starken Wurzeln in der Region einerseits und einem Schwerpunkt im internationalen Steuerrecht andererseits bringt Dr. Ganns, Heinekamp und Heibges ihre komplette Erfahrung von lokal bis international ebenso in den Beratungsprozess ein wie branchenübergreifende Betrachtungen.

(Redaktion)


 


 

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