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Benefizspiel

Ein Fest für den Solinger Handball

Vor ausverkaufter Kulisse ließ Anfang Januar Ex-Handballprofi Max Ramota die „Klingenstars“ gegen eine DHB-Auswahl antreten. Das Ergebnis war nur zweitrangig. Im Mittelpunkt standen der Spaß am Spiel und der Erlös für das Kinderhospiz Burgholz.

Ein wenig aufgeregt war er schon, der gebürtige Kölner und Solinger Ex-Handballprofi Max Ramota, der als Rückraumspieler auch u.a. beim VfL Gummersbach, der HSG Düsseldorf sowie beim TBV Lemgo unter Vertrag stand, und heute das Unternehmen „Max Camp – Handball for kids“ betreibt.

„Ich war ein bisschen nervös, ob wirklich alles klappt“, meinte der 40-Jährige nach dem Spiel. Ausverkauft war die Sporthalle Wittkulle in Solingen-Wald eh schon Wochen vorher. Angesagt hatten sich für die Solinger Heimmannschaft Spieler der Vereine OTV, STB, BHC, TSV Aufderhöhe sowie der HSV Gräfrath.

Alle wollten Kehrmann, Brand und co sehen

Vor allem waren die über 650 Zuschauer aber wohl nach Wald gepilgert, um die Recken aus dem DHB-„Allstars“-Team, gecoacht von Handballlegende Heiner Brand, zu sehen. Darunter fanden sich sowohl die Namen von Lemgo-Coach Florian Kehrmann, der 1995 selbst in Solingen gespielt hatte, als auch der von Beachvolleyball-Goldmedaillengewinner Jonas Reckermann, der sogar noch das finale Tor warf.

Ebenso mit dabei: Welthandballer Daniel Stephan, der nach dem Spiel viele Autogrammwünsche erfüllte. Das Ergebnis der Partie war eindeutig: Die teils weit angereisten Gäste gewannen mit einem 42:21. Das aber war eigentlich nicht wichtig, auch wenn alle Beteiligten einen ordentlichen Einsatz gezeigt und mit Trickwürfen nicht gegeizt hatten.

Der langanhaltende Applaus ist sicher ein Anhaltspunkt dafür, dass sich das Publikum eine Neuauflage wünscht – dann vielleicht auch mit den ursprünglich angekündigten Pascal Hens und Torsten Jansen, die aus unterschiedlichen Gründen absagen mussten. Ebenfalls schon sein Kommen angekündigt hat auch Christian „Blacky“ Schwarzer, heute als Nachfolger von Martin Heuberger Bundestrainer der Junioren.

Der Dank von Max Ramota ging am Ende nicht nur an die aktiven Spieler, die sich alle noch zu einer „dritten Halbzeit“ im „Getaway“ trafen, und an das zahlungswillige Publikum, sondern auch an die vielen Helfer, die dieses Spiel ermöglicht haben, darunter auch ein Jens Scheffler, der normalerweise in Diensten des Zweitligisten BHC 06 als Hallensprecher seinen Dienst tut, und auch die Fans in der Wittkulle sehr gut informierte und unterhielt.

(Liane Rapp)


 


 

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Januar Ex-Handballprofi Max Ramota

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