Weitere Artikel
Bergischer HC

Vorbild bei Nachwuchsförderung und gesellschaftlichem Engagement

Zum insgesamt neunten Mal erhielten die Bergischen Löwen das Jugendzertifikat der DKB Handball-Bundesliga. Außerdem setzen sie sich u.a. für das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein.

Das Jugendzertifikat der DKB Handball-Bundesliga setzt voraus, dass Nachwuchsspieler im Klub und in dessen Umfeld optimale Bedingungen vorfinden, die die Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. So werden Kriterien geprüft, wie ausgereifte Betreuungs- und Ausbildungskonzepte, Qualität des Trainerstabes, von Training und Team. Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung qualitativer und kontinuierlicher Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Profivereinen. So soll für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Voraussetzungen geschaffen werden, um in ihren Klubs zu Spitzenspielern reifen zu können. Realisiert wird all dies vom BHC in Kooperation mit der NRW-Sportschule „Friedrich-Albert-Lange“ Schule (FALS) in Solingen.

Jonas Dell und Alexander Weck, die an der Friedrich-Albert-Lange Schule erfolgreich ihre Abiturprüfungen absolvierten und gleichzeitig zur Spielzeit 2018/19 mit Profiverträgen ausgestattet wurden, stehen als beste Beispiele für eine erfolgreich konzipierte und ausgeführte Nachwuchsförderung. Die Teilnahme sämtlicher Juniorenteams von den A-Junioren bis zur C-Jugend in den für ihre Spielklasse jeweils höchsten Ligen ist ein weiterer Beleg der erfolgreichen Jugendarbeit, die allerdings schon mit AGs in Kindergärten und Grundschulen beginnt. Neben der FALS in Solingen betreuen die Nachwuchstrainer des Bergischen HC zudem auch noch eine Handball-AG der 6. Schulklasse an der Friedrich-Bayer-Realschule, der „Sportbetonten Schule“ in Wuppertal. Außerhalb der (Vor-)schulischen Förderung und Betreuung durch den Trainerstab um BHC-Nachwuchskoordinator Christoph Rath ergänzen die öffentlichen Handballcamps des ehemaligen Bundesligaprofis und BHC-Grundschulkoordinators Max Ramota in den Oster-, Sommer- und Herbstferien die vielfältigen Aktivitäten zur Sport- und Bewegungsförderung des Bergischen HC.

Im Sommer 2018 ging mit der Partnerschaft der AOK Rheinland/Hamburg als neuem Gesundheitspartner des Bergischen HC das „AOK Star-Training“ an den Start. Bei dem Projekt können sich jährlich Schulen aus dem Bergischen Städtedreieck für ein 90-minütiges Training mit drei BHC-Profis bewerben. Mittlerweile kamen die diesjährigen Gewinner - drei Schulen aus Solingen, eine Schule aus Remscheid und zwei Wuppertaler Schulen – bereits in den Genuss der Trainingseinheit mit ihren Stars.

Engagement bei "Schule ohne Rassismus"

Mit zwei Patenschaften für das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, dem größten Antirassismus-Netzwerk von Schulen in Deutschland, gibt der Bergische HC ein deutliches gesellschaftspolitisches Statement ab. So verpflichten sich 70 Prozent aller Menschen am Remscheider Leipniz-Gymnasium und der Solinger Realschule Vogelsang, bei Konflikten einzugreifen, sich gegen Rassismus aktiv einzusetzen und regelmäßige Projekttage zum Thema durchzuführen und so das Schulklima und demokratisches Miteinander mitzugestalten.

(Liane Rapp)


 


 

Bergische HC
Partnerschaft
Spitzenspielern
Nachwuchsspieler
Trainerstab
Training
Rassismus

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Schule" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: