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Berufserfahrung

Jung-Entwickler erleben 3D-Druck hautnah

Ein spezieller Ferienkurs zum Thema Produktentwicklung und 3D-Druck, unter anderem beim Solinger Unternehmen Kretzer Scheren GmbH, ist für Schüler und Wirtschaftsförderung ein voller Erfolg.

Die Sommerferien sind normalerweise eine Zeit, in der Schüler am liebsten chillen. Eine Gruppe von acht motivierten jungen Leuten, darunter zwei Auszubildende des Solinger Unternehmens Kretzer Scheren GmbH, widmete sich in den aktuellen Sommerferien allerdings einem ganz anderen Projekt: Eine Woche lang entwickelten sie Produktlösungen für die optimale Aufbewahrung von Scheren. Der Veranstalter, die Wirtschaftsförderung Solingen, sowie deren 3D-Netzwerk und das zdi-Beste Programm der Uni Wuppertal hatten zusammen mit Kursleiter Florian Meise von www.manugoo.de eigens für diese Gruppe ein spannendes Kursprogramm erarbeitet, das den Schülern Einblick in die Arbeit von Produktdesignern und Ingenieuren gab.

Unter anderem zeigte Thorsten Kretzer den Jugendlichen sein Unternehmen KRETZER SCHEREN SOLINGEN, das mit ca. 48 Mitarbeitern wöchentlich über 23.000 Scheren herstellt. Aufgabe der Schüler war es dann, sich für ein Fachgebiet - entweder Haushalts-, Bastel- oder Friseurschere - zu entscheiden und Lösungen zur optimalen Aufbewahrung dieser Schneidwaren zu skizzieren. 

Schüler lernen 3D-Programm kennen

In weiteren Schritten wie Marktanalyse, Recherche, und Konzeptionierung entstanden viele tolle Ideen, die die Schüler dann mithilfe eines für ihre Zwecke geeigneten 3D-Programms konstruieren und visualisieren konnten. Aus den gesammelten Daten wurden schließlich die ersten 3D-Modelle gedruckt. Hierfür stellte das 3D-Netzwerk Solingen einen entsprechenden Drucker zur Verfügung.

Wirtschaftsförderung will weitere Projekte anstoßen

 Am letzten Tag des Programms stellten die Schüler in einer professionellen Präsentation ihre Ideen Geschäftsführer Thorsten Kretzer sowie geladenen Gästen vor. Dabei punkteten die "Jungdesigner" mit Kreativität und Gestaltungsfreude. “Ich könnte mir vorstellen, später einmal im Produktdesign, der Konstruktion oder Fertigung zu arbeiten”, gaben einige Schüler im Interview an. Frank Balkenhol, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, deutete bei seinem Besuch an, dass geplant sei, weitere, ähnliche Projekte in Solingen anzubieten, um den Nachwuchs zu fördern, an technische Berufsbilder und die neuen Technologien des 3D-Drucks heranzuführen.

(Liane Rapp)


 


 

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