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Entrepreneurship

Wuppertaler Professorin ermutigt vor allem Frauen zur Wettbewerbsteilnahme

NRW-Minister Andreas Pinkwart und NRW.BANK-Vorstand Eckhard Forst besuchten GRÜNDERPREIS-Gewinner IOX LAB in Düsseldorf.

Wie innovativ digitale Start-Ups in NRW sein können, zeigt das IOX LAB: Der Gewinner des GRÜNDERPREISES NRW 2017 entwickelt intelligente Produkte für das Internet der Dinge und beeindruckt nicht zuletzt mit einem menschenähnlichen Roboter. IOX-Lab-Gründer Robert Jänisch: „Die Auszeichnung öffnet uns bis heute viele Türen. Wir konnten dank dieses Erfolges neue Kunden gewinnen und profitieren noch immer von der Reputation – für uns hat sich dieser Preis vielfach ausgezahlt.“

Bei ihrem Besuch bei IOX Lab ermutigten Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, NRW.BANK-Vorsitzender Eckhard Forst und Prof. Dr. Christine Volkmann, UNESCO-Lehrstuhlinhaberin für Entrepreneurship der Bergischen Universität Wuppertal sowie Jury-Vorsitzende des GRÜNDERPREISES NRW, junge Unternehmerinnen und Unternehmer die Chance zu nutzen, um sich für diese Auszeichnung zu bewerben.

Minister Pinkwart: „Der GRÜNDERPREIS NRW gibt Existenzgründungen neue Impulse – so stärken wir die Innovationskraft und Kreativität der Start-up-Szene in unserem Land. Denn Gründerinnen und Gründer leisten mit ihren Innovationen einen großen Beitrag, um Fortschritt und Wachstum in Nordrhein-Westfalen voranzutreiben.“ NRW.BANK-Vorstandsvorsitzender Eckhard Forst: „Keine gute Idee sollte an der Finanzierung scheitern. Das sicher zu stellen, ist unsere Aufgabe als Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Mit dem GRÜNDERPREIS NRW wollen wir innovativen Ideen eine Bühne für mehr Aufmerksamkeit geben. Gemeinsam mit dem Landeswirtschaftsministerium wollen wir Nordrhein-Westfalen zum Gründerland Nr. 1 machen.“

Auswahlkriterien: unter anderem auch soziale und ökologische Verantwortung

Professor Dr. Christine Volkmann ermutigt besonders Frauen zur Wettbewerbsteilnahme und unterstrich: „Um mehr Frauen für Existenzgründungen zu begeistern, brauchen wir Vorbilder für wirtschaftlich erfolgreiche und unabhängige Frauen, zum Beispiel als Preisträgerin des GRÜNDERPREISES NRW 2018.“ Die Entrepreneurship-Professorin verriet, dass Gründerinnen und Gründer bei den Auswahlkriterien Erfolg, Innovationskraft, Unternehmensphilosophie, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ökologische und soziale Verantwortung punkten können.

Die Bewerbungsfrist für den diesjährigen Wettbewerb läuft noch bis zum 14. September 2018. Weitere Informationen und den Teilnahmebogen finden Sie im Internet unter www.gruenderpreis.nrw.de.

Zum GRÜNDERPREIS NRW
Der GRÜNDERPREIS NRW wird zum siebten Mal vergeben und zählt zu den bundesweit höchst dotierten Wettbewerben. Mit dem Preis richten sich das Landeswirtschaftsministerium und die NRW.BANK an erfolgreiche Jungunternehmerinnen und -unternehmer, die zwischen 2013 und 2016 in Nordrhein-Westfalen gegründet haben. Der GRÜNDERPREIS NRW wird am 19. November 2018 in Düsseldorf verliehen. Die Preisgelder in Höhe von 60.000 Euro stiftet erneut die NRW.BANK (1. Platz: 30.000 Euro, 2. Platz: 20.000 Euro, 3. Platz: 10.000 Euro). Auch Unternehmensnachfolgen, Gründungen aus der Arbeitslosigkeit oder von Berufsrückkehrerinnen und -rückkehrern sind ausdrücklich zur Teilnahme aufgerufen, egal ob Voll- oder Nebenerwerbsgründungen. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen nicht mehr als 250 Beschäftigte haben und höchstens 50 Millionen Euro im Jahr umsetzen. Die Sieger ermittelt eine Fachjury. Ausschlaggebend für die Bewertung sind der wirtschaftliche Erfolg und die Kreativität der Geschäftsidee. Daneben berücksichtigt die Jury auch die Unternehmensphilosophie, etwa Ansätze zur Familienfreundlichkeit, zum Klimaschutz und zum gesellschaftlichen Engagement.

Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union. 

(Liane Rapp)


 


 

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