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Erneuerbare Energie

Strom aus Bioabfall

Die Arbeitsgemeinschaft „Erneuerbare Energien Bergisches Land“ informierte sich über die Biomüllvergärungsanlage in Witten

Die Wittener Biomüllvergärungsanlage produziert aus dem Biomüll der Haushalte im Ennepe-Ruhr-Kreis Biogas, das in Blockheizkraftwerken zu Ökostrom umgewandelt wird. Sie wurde im Auftrag des Ennepe-Ruhr-Kreises in Witten-Bebbelsdorf gebaut und ging Anfang 2013 in Betrieb. Jährlich werden rund 25.000 Tonnen Speiseabfälle, Kaffeefilter und Grünschnitt zu 4,5 Millionen Kilowattstunden Ökostrom verarbeitet. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von 2.000 Haushalten. Weiterer Effekt der Anlage: Der Umwelt werden 4.000 Tonnen Kohlendioxid erspart.

Jetzt wurde die Biomüllvergärungsanlage der Arbeitsgemeinschaft „Erneuerbare Energien Bergisches Land“ vom Geschäftsführer des Entsorgungsbetriebes für den Ennepe-Ruhr-Kreis und die Stadt Hagen – AHE –, Klaus Erlenbach, vorgestellt. Der Fachmann der Kreislaufwirtschaft ist von der ökologischen und wirtschaftlichen Ausrichtung der Anlage überzeugt. Wichtig ist ihm, dass z. B. keine nachwachsenden Rohstoffe wie Mais eingesetzt werden, die nur zu diesem Zweck angebaut werden.
Der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, Rolf Kinder von der Stadt Wuppertal, weist in diesem Zusammenhang auf eine aktuell vorliegende Potenzialabschätzung zur Nutzung der erneuerbaren Energien im bergischen Städtedreieck hin. Darin wird empfohlen, diese Technik auch zur Verwertung von jährlich ca. 30.000 Tonnen bergischem Biomüll zu nutzen.

(Redaktion)


 


 

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