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Fachkräftemangel

Stellenportal Solingen

Das Projekt der Wirtschaftsförderung vernetzt Bewerber und Stellenangebote in der Region und bietet zusätzliche Benefits wie Firmenporträts.

Den demografischen Wandel gestalten - das ist eine der Aufgaben von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, gemeinsam. „Auch steigende Geburtenzahlen oder Zuzüge von Migrantinnen und Migranten werden die Überalterung unserer Gesellschaft für lange Zeit nicht auffangen können“, so Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Das Stellenportal Solingen, ein Projekt der Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG, stellt sich seit 2016 dieser Entwicklung. Den künftigen Wettbewerb um Fachkräfte will es zugunsten von Unternehmen aus Solingen und der Region entscheiden. Derzeit sind es über 70 Unternehmen, die hier an einem Strang ziehen. Neben den Unternehmensprofilen, den Stellenausschreibungen der Partnerunternehmen (darunter auch viele Ausbildungsstellen) ist der Bewerberpool eine der drei Säulen des Portals.

Unternehmen und potenzielle MitarbeiterInnen aus der Umgebung rund um die Klingenstadt sollen auf diese Weise miteinander verbunden, Wirtschaft wie Arbeitssuchenden in der Region gestärkt werden.

Kosten fürs Stellenportal für Arbeitgeber: 1 Euro pro Tag

Einen Euro pro Tag kostet die Teilnahme am Stellenportal die Partnerunternehmen. „Unternehmen unter 20 Mitarbeitern oder Mitarbeiterinnen zahlen nur die Hälfte", erklärt Lea Pistorius, Projektleiterin des Stellenportals, "Bewerber und Bewerberinnen stellen ihr Profil im Bewerberpool kostenfrei ein.“

„Wir wissen, dass in Solingen rund 20 Prozent der zirka 50.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den kommenden zehn Jahren in Rente gehen werden. Auch deshalb müssen wir in Solingen bei den Ausbildungsangeboten deutlich zulegen. In der Konsequenz bedeutet das: Unternehmen brauchen einen Wechsel der Perspektive, sofern sie den Wettbewerb um Fachkräfte für sich entscheiden wollen. Wichtig ist es, sich zu öffnen und zu überprüfen, ob angeboten wird, was zunehmend gefragt ist: Beispielsweise flexible Arbeitszeiten, Home-Office und Weiterbildungsmöglichkeiten. Mit anderen Worten: Unternehmen haben keine andere Wahl als sich als Arbeitsgeber attraktiver zu machen. Daran führt kein Weg vorbei“, erläutert die Soziologin.

Unternehmen als Arbeitgebermarken stärken

Es gelte, so Pistorius, dass sich Firmen ihrer Stärken als Arbeitgeber besser bewusst werden, diese Stärken ausbauen und deutlich im Markt kommunizieren - Konzerne ebenso wie Mittelständler und kleine Unternehmen. Dabei möchte die Wirtschaftsförderung die Unternehmen unterstützen, etwa mit regelmäßigen Workshops zum Thema Employer Branding.

Die Möglichkeit zur Kommunikation der Arbeitgeberstärken bietet das Stellenportal (www.stellenportal-solingen.de) allen teilnehmenden Unternehmen. In einem eigenen Seitenbereich des Portals können sie sich dem Bewerbermarkt unverwechselbar und kostenfrei als Arbeitgebermarke präsentieren, mit Texten, Bildern und Filmen.

Weitere Informationen zum Thema demokrafischer Wandel: http://www.rostockerzentrum.de/demografischer_wandel.

(Redaktion)


 


 

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