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Gewerbegebiet

Stöcken 17 - ohne 50 Meter hohen Kamin

Kamin auf dem ehemaligen Rasspe-Gelände wurde zurückgebaut – erste Zwischenbilanz der Abbruch- und Sanierungsarbeiten.

Heute wurde auf dem ehemaligen Rasspe-Gelände in Solingen / zukünftigen Gewerbegebiet Stöcken 17 der rund 50 Meter hohe Kamin mit seiner Schlotöffnung von rund zwei Metern Durchmesser rückgebaut. Dabei wurde der Schornstein mit einem Seilbagger und einem Longfront-Bagger von oben Stück für Stück abghauen. 

Der AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung als Maßnahmenträger, die Stadt Solingen und die Wirtschaftsförderung Solingen nahmen den Rückbau zum Anlass, eine Bilanz der bisher durchgeführten Rückbauarbeiten auf dem Gelände zu ziehen.: Die Arbeiten, die Anfang April starteten, liegen momentan im Zeitplan. Der Rückbau umfasste zunächst das Einsammeln der in den Gebäuden verteilten Abfälle, die Entrümpelung, die sorgfältige Schadstoffsanierung (z. B. Asbest). Bis auf zwei Gebäude sind inzwischen zehn Bauten samt Garagen auf dem Areal zurückgebaut worden. 

Insgesamt werden rund 150.000 m³ umbauter Raum abgebrochen. Der Bauschutt wird und wurde auf dem Gelände aufgehaldet. Eine bereits vor Ort befindliche Bauschuttaufbereitungsanlage wird in Kürze ihren Betrieb aufnehmen und das unbelastete Material brechen, damit es nach der Bodensanierung wieder auf dem Gelände eingebaut werden kann. Dieser Schritt steht nach dem Rückbau an.

Des Weiteren fielen bisher bei den Arbeiten auf dem Gelände
• 35 Tonnen Asbest,
• 160 Tonnen Altholz,
• 60 Tonnen Baumischabfälle,
• 14.000 m² Dachpappe an.

Arbeiter- und Anwohnerschutz
Oberste Priorität haben bei den Arbeiten der Schutz der auf der Baustelle tätigen Arbeiter und der Anwohner. Deshalb wird es während des gesamten Baustellenbetriebs eine arbeitstägliche gutachterliche Begleitung des Auftraggebers sowie eine laufende analytische Überwachung des Bauschutts und des Bodens aus der Bodensanierung geben. Der Auftragnehmer ist angewiesen, den Rückbau und Bodenaushub möglichst lärm-, erschütterungs- und staubarm durchzuführen.

Baustellen-Information für Anlieger
Während der Laufzeit der Baustelle können sich die Anwohnerinnen und Anwohner bei Fragen oder Beschwerden weiterhin an folgende Personen wenden:
Dr. Beatrix Haglauer-Ruppel, Projektleiterin beim AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, Telefon: 02324/5094-25, Mail: [email protected]
Achim Willke, Prokurist der Wirtschaftsförderung Solingen, Telefon: 0151/46 11 12 62, Mail: [email protected]

(Liane Rapp)


 


 

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