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Gewerbepark

Aus Industrieruine wird "Möglichkeitsraum"

Auf dem ehemaligen Rasspe-Gelände in Solingen, nun bekannt unter dem Begriff "Stöcken 17", sollen sich möglichst bald Unternehmen und Forschungseinrichtungen ansiedeln. Nächste Woche wird ein Masterplan vorgestellt.

Jahrelang lag das Gelände mit verkehrsgünstiger Anbindung an die A 46 brach. Zunächst galt es die Ergebnisse einer umfassenden Sanierungsuntersuchung abzuwarten. Seit 2017 liegt nun eine städtebauliche Rahmenplanung für das 6,5 Hektor große Gelände des ehemaligen Landmaschinenherstellers Rasspe an der Peripherie der Solinger Innenstadt vor. In der ersten Jahreshälfte 2019 sollen die Abrissarbeiten beginnen, erhalten bleiben soll nur das markante, denkmalgeschützte Verwaltungsgebäude an der Straßenfront. 

Tatsächlich stehen für die Entwicklung des gesamten Grundstückes gut fünf Millionen Euro zur Verfügung, von denen die Stadt 20 Prozent aufzubringen hat. Die restlichen 80 Prozent kommen von der AAV, die eine Körperschaft des öffentlichen Rechts ist und in der das Land sowie alle NRW-Kommunen, also auch Solingen, Mitglieder sind.

Alles möglich im Möglichkeitsraum?

Geplant ist nun konkret, dass sich in dem neuen Gewerbepark Unternehmen und Forschungseinrichtungen rund um die Zukunftsthemen Neue Mobilität, Digitalisierung und Additive Fertigung (3D-Druck) ansiedeln. Gemeinsam forschen und produzieren, das soll die Zukunftsstrategie sein. Gezielt angesprochen werden Unternehmen, die sich mit Mobilitätskonzepten beschäftigen, etwa aus den Branchen Automotive und digitale Strategien. Eventuell soll dort sogar das Solinger Projekt des batteriebetriebenen Obus BOB als Leitprojekt für effizienten und sauberen öffentlichen Nahverkehr weiterentwickelt werden.

Davon berichten in der nächsten Woche auf dem Terrain von Stöcken 17 u. a. Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Solingen, Frank Balkenhol, sowie Carsten Zimmermann, Stadt Solingen, Abteilungsleiter strategische Planung und die Projektleiterin Dr. Beatrix Haglauer-Ruppel vom Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung AAV und Architekt Matthias Rottmann.

Das alte Werksgelände in Stöcken gehört zu den sprichwörtlichen Filetstücken Solingens. Dennoch haben rund 150 Jahre industrielle Nutzung auch ihre Spuren hinterlassen. Weitere Infos: https://www.stoecken17.de.

(Liane Rapp)


 


 

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