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Streetfood Festival in Wuppertal

Am 27. und 28. August findet ein Streetfood Market auf dem Johannes-Rau-Platz in Barmen statt. Multikulturelle Vielfalt und überraschende Gaumenfreuden stehen im Fokus.

Streetfood, ein Trend, der aus den USA nach Europa geschwappt ist, und nun auch wieder in Wuppertal Station macht. Herz- und Handprodukte, oftmals aus der Region, und / oder bio, in jedem Fall nicht nullachtfünfzehn ...!

Essen auf Räder ist der neue Ess- und Lifestyle: Wo die Foodtrucks anrollen, gibt’s mehr als nur Currywurst und Pommes – eher frische Küche und richtig gute Hausmannskost. Die „rollenden Küchen“ heißen "Wurstdurst", "Grillin' me softly" oder "Die Dollen Knollen" und stehen mittlerweile in fast allen Großstädten Deutschlands. Vornehmlich vor Firmentoren, bei Streetfood Festivals oder an ausgewiesenen Haltestellen.

Inspiriert durch die USA, wo die Imbisswagen eine lange Tradition haben, geben deutsche Betreiber ihren mobilen Garküchen meist eine ganz eigene Note. Meist handelt es sich umgebaute Lieferwagen, aus denen heraus Essen verkauft wird. Klaus Peter Wünsch, selbst Food Trucker und Betreiber der Webseite foodtrucksdeutschland.de, fasst das Konzept so zusammen: „Leckere ausgewogene Mahlzeiten mit Produkten aus der Region, oft selbst kreierte Rezepte und meist auch noch in Bio-Qualität, einfach Herz- und Hand-Produkte“. Erstaunlich, aber wahr: In Nürnberg sind deutschlandweit nach Berlin die meisten Food Trucks unterwegs.

Das erste Weekend im Zeichen des Streetfood in Wuppertal

In Hamburg und Berlin ist Jochen Manske mit seiner „Lunch-Karawane“ aktiv und bietet einen ständig wechselnden „fahrenden Mittagstisch“ vor allem vor größeren Unternehmen und Universitäten an. Jochen Manske ist sich sicher, dass die neue Liebe der Deutschen zu Streetfood auch daher rührt, dass immer mehr Individualität gefragt ist: „Die einen wollen Bio, andere nur noch Vegetarisches, wieder andere Burger in Spitzenqualität – all diese Zielgruppen kommen beim Streetmarket zusammen und kulinarisch auf ihre Kosten – wenn auch auf ganz unterschiedliche Art und Weise.“

Stevan Paul hat ein Buch passend zum Trend geschrieben. Es heißt „Auf die Hand“ und monatelang probierte sich der gelernte Koch dafür durch die Gerichte von Foodtrucks in ganz Deutschland. „Das war aber keine Pflichtveranstaltung“, betont er, „sondern ein Hochgenuss, vor allem die saftigen Burger mit gutem Rindfleisch und tollen Saucen.“ Seitdem, so schwört er, „ist es mir unerklärlich, warum ich jemals normale Burger in Kettenrestaurants gegessen habe. Wer einmal in die Welt der neuen Street-Food-Szene eintaucht, kann nie wieder zurück.“ Zu seinen Lieblings-Streetfoods zählt Banh Mi aus Vietnam: „Ein wunderschön fluffiges, knuspriges Baguette aus Weizen- und Reismehl, bestrichen mit Leberpastete, belegt mit kurz gebratenem Fleisch und viel Gemüse, gewürzt mit Koriander und Chili.“

Wir Deutschen, so Stevan Paul, seien allerdings „so ziemlich die Letzten, die Street Food für sich entdecken. Das hat etwas mit dem deutschen Wesen zu tun. Wir sind Neuem gegenüber nicht so wahnsinnig aufgeschlossen.“ Doch er ist sich auch sicher: „Die Foodtrucks finden ihre Standorte. Und die Menschen finden ihre Foodtrucks.“ So wie am 27. und 28. August ab 11:00 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz in Wuppertal-Barmen. Hier soll dann gehackt, gemischt und geräuchert werden just in time, abgeschmeckt & abgelöscht à la minute & heiß serviert aus fahrendem Unterbau.

(Liane Rapp)


 


 

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