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Handelsstandorte

Neuanfang für verkaufsoffene Sonntage

Experten diskutierten in der Bergischen IHK über das neue Ladenöffnungsgesetz, das nun acht verkaufsoffene Sonntage pro Stadtbezirk zulässt.

Die Regelungen für die umstrittenen Sonntagsöffnungen in NRW wurden vor wenigen Tagen von der Landesregierung geändert. „Damit sind die Bürokratiemonster, zu denen sich die Anträge zu Sonntagsöffnungen entwickelt haben, beseitigt“, freut sich Dr. Daria Stottrop, in der Bergischen IHK zuständig für Handelsfragen. Wie sich die neuen Regeln genau auswirken, diskutierten Händler, Kommunalvertreter und Gewerkschafter vor kurzem in der IHK-Hauptgeschäftsstelle Wuppertal.

Der IHK-Gutachter Prof. Dr. Johannes Dietlein, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, erläuterte die Rahmenbedingungen für ein verfassungskonformes Ladenöffnungsgesetz. In einer anschließenden Podiumsdiskussion bewerteten der von ver.di beauftragte Rechtsanwalt Wilhelm Achelpöhler, der Solinger Beigeordnete Jan Welzel und das IG 1-Vorstandsmitglied Katrin Becker das neue Gesetz. Auch die circa 30 Gäste beteiligten sich lebhaft an der von Marcus Kiesel moderierten Runde. Es wurde immer wieder die Aufforderung zum Miteinander aller Interessengruppen im Engagement für die Handelsstandorte laut.

Das neue Gesetz ermöglicht jährlich bis zu acht verkaufsoffene Sonntage in einem Stadtbezirk, bei maximal 16 Öffnungsterminen pro Stadt. Zudem sind fünf Sachgründe angeführt, mit denen ein öffentliches Interesse an einer ausnahmsweisen Öffnung begründet werden kann.

(Redaktion)


 


 

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