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Thomas Meyer tritt nicht mehr als Präsident an

Im Vorfeld der voraussichtlich vom 18. Januar bis 19. Februar 2021 stattfindenden Wahlen zur Vollversammlung der Bergischen IHK erklärte der aktuelle Präsident Thomas Meyer überraschend, dass er nicht mehr für dieses Amt kandidieren werde.

Als Grund hierfür nannte er Schwierigkeiten bei der – lange Zeit eigentlich geregelten – Nachfolge in seiner Unternehmensgruppe TKM. „Ich sehe mich gegenüber der Geschäftsführung und meinen 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verpflichtung, mich hier in den nächsten Jahren mit ganzer Kraft um eine stimmige Lösung zu kümmern. Daher muss ich mein ehrenamtliches Engagement, das mir immer sehr viel Freude bereitet hat und bei dem ich in den letzten Jahren einiges bewegen konnte, leider deutlich zurückfahren“, bedauerte Meyer seinen Entschluss.

Dies sei auch der Grund, warum er nach Ablauf der Wahlperiode nicht mehr als Präsident der IHK NRW sowie als Vizepräsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zur Verfügung stehen werde. Bis dahin werde er allerdings die Interessen der Wirtschaft des Bergischen Städtedreiecks weiter auf Bundes- und Landesebene sowie insbesondere in der Region mit Nachdruck und vollem Einsatz vertreten.

Kandidatinnen und Kandidaten für das „Parlament der Wirtschaft“ gesucht 

IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge skizzierte die ersten Schritte der anstehenden IHK-Wahl. „Gesucht werden wieder engagierte Kandidatinnen und Kandidaten, die sich über das eigene Unternehmen hinaus ehrenamtlich einsetzen sowie die Interessen der regionalen Wirtschaft gegenüber Politik und Verwaltung in der Vollversammlung vertreten möchten“, so Wenge. In dem obersten Organ der IHK werden Grundsatzentscheidungen der IHK-Politik sowie zu den Aktivitäten der Kammer getroffen, Satzungen beschlossen und jedes Jahr der Etat sowie die Höhe der Mitgliedsbeiträge verabschiedet.

„Wir würden uns freuen, wenn es gelingt, bis zum 6. Oktober 2020 wieder weit mehr Kandidierende – insbesondere weibliche Führungskräfte – für ein Engagement zu gewinnen, als Plätze zur Verfügung stehen“, beschreibt Wenge das ehrgeizige Ziel. Im Jahr 2017 hatten 138 Unternehmerinnen und Unternehmern für die 80 Plätze im „Parlament der Wirtschaft“ zur Wahl gestanden. Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer sind herzlich eingeladen, sich ab sofort bei der IHK-Geschäftsführung zu melden.

(Liane Rapp)


 


 

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