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Interview

Gute Erinnerungen an Markt-Samstage in Ohligs

Zu Solingen hat die Schauspielerin Veronica Ferres (53) nach wie vor eine innige Beziehung, auch wenn sie kurz nach dem Abitur 1984 nach München ging, um Karriere zu machen. Ihr Bruder Herbert übernahm das das elterliche Unternehmen, während Peter seit vielen Jahren in Frankfurt lebt. Sie selbst ist viel unterwegs, nicht selten auch zu Dreharbeiten in den USA.

In der aktuellen Ausgabe des Magazins „Mensch, entdecke Solingen“ der Tourismusförderung der Stadt Solingen erzählt Veronica Ferres neben anderen Prominenten wie Ex-Bayer 04-Chef Michael Schade und der Rocksängerin Doro Pesch, was sie an Solingen begeistert und woran sie gern zurückdenkt.

Woran erinnern Sie sich gern, wenn Sie an Solingen denken?

Besonders gerne denke ich zurück an die Wochenmärkte in Wald, Ohligs und Höhscheid.

Früher hat man Sie schon mal auf dem Marktplatz in Ohligs gesichtet, wenn Sie bei Ihrem Bruder am Stand geholfen haben. Was mochten Sie daran besonders gern?

Ich habe wunderbare Erinnerungen an diese Markt-Samstage in Ohligs, wo ich schon während der Schulzeit geholfen habe. Die Offenheit der Kunden mag ich sehr und die ganze tolle Atmosphäre drum herum. Wenn wir damals zusammengepackt hatten, gab es quasi zur Belohnung einen Kaffee oder ein Eis in der Fußgängerzone. Damit wurde für uns sozusagen das Wochenende eingeläutet. 

Haben Sie heute noch Lieblingsecken in Ihrer Heimat?

Aber natürlich habe ich die auch heute noch … dazu gehören auf jeden Fall die Wipperaue, die Sengbachtalsperre, der Wupperhof, Gräfrath und meine Grundschule Böckerhof sowie die Kirchengemeinde St. Joseph.

Und wenn Sie „im Lande“ sind, joggen Sie gern eine Runde an der Wupper bei Rüden / Wupperhof?

Ja, diese Strecke liebe ich – vom Wupperhof aus bis zum „Rüdenstein“ hinauf. Von dort hat man einen schönen Blick und immerhin verweist das Denkmal auf die Herzöge von Berg, die dem Bergischen Land seinen Namen gaben.

Zuletzt: Als Sie 2005 den Film über den Maler Gustav Klimt zusammen mit John Malkovich unter anderem im Studio in Bottrop drehten, zeigten Sie ihm Ihre „alte Heimat“. Mochte er die Gegend?

Mein Bruder Herbert hat damals in seinem Haus fantastisch gekocht. Anschließend hat er uns seinen Obstgarten gezeigt und dann zu einem Spaziergang nach Rüden eingeladen. John war sehr begeistert.

(Liane Rapp)


 


 

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