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Interview mit Dr. Ernst Grigat

Das Rheinland ist mit Paris und London auf Augenhöhe

Die Arbeit vieler Initiativen und Vereinigungen fließt in die Metropolregion ein

Es gibt ja bereits eine Vielzahl von Initiativen, die ähnliche Ziele wie Ihr Verein haben, so z.B. der „Region Köln-Bonn e.V.“, „Das Bergische RheinLand“ oder die „IHK-Initiative Rheinland“. Werden diese Aktivitäten auf den MRR e.V. übertragen, so wie beim „KulturSommer“?

Unser Verein ist gerade mal ein Jahr alt. Die anderen Initiativen und auch die Arbeitskreise haben teilweise schon deutlich früher mit ihrer Arbeit begonnen und nicht erst auf unsere Vereinsgründung gewartet. Zum Beispiel die IHK-Initiative, die bereits wichtige Dokumentationen erarbeitet hat. Oder wie erwähnt, der Rheinische KulturSommer. Da, wo es Sinn macht, werden die Aktivitäten sukzessive der MRR übergeben.

Darüber hinaus gibt es im Rheinland verschiedenste Vereinigungen, die lokale Arbeit leisten, sich um regionale Förderprojekte kümmern, und wo es auch sinnvoll ist, dass diese das weiterhin tun. Hier ist dann klar die Schnittstelle, so dass die lokalen Projekte nicht gedoppelt werden. Wir bilden das Dach darüber und übernehmen die übergreifenden Aufgaben, wie z.B. die Mitgliedschaft in der IKM, der Vereinigung deutscher Metropolregionen, die bisher kommissarisch von „Region Köln-Bonn“ wahrgenommen wurde.

Wie finanziert sich Ihr Verein, mit welchem Budget?

Der Verein finanziert sich über Mitgliedsbeiträge, längerfristig werden wir uns sicherlich auch nach Fördergeldern umsehen. Das Startbudget reicht aus, um jetzt erst mal ans Arbeiten zu kommen.

Wie groß ist das Team des MRR?

Als Startaufstellung der Geschäftsstelle ist ein halbes Dutzend Mitarbeiter vorgesehen. Auch die Arbeitskreise erarbeiten Inhalte für die Metropolregion. Insofern ist das Team über das Netzwerk deutlich größer als das in der Geschäftsstelle.

Das Rheinland ist auch ein „Gefühl“. Gibt es Botschafter, also Menschen, die stellvertretend für die Metropolregion Rheinland stehen, die dieses Gefühl nach außen sichtbar machen?

Natürlich denken wir auch in diese Richtung; das kann Teil des Marketingkonzepts sein, an dem wir gerade arbeiten.

Werden Sie eines Tages im Urlaub auf die Frage, wo Sie herkommen, sagen: Ich wohne in der Metropolregion Rheinland!?

Da ich in mehreren Städten des Rheinlands sozialisiert wurde, sage ich heute schon: Ich komme aus dem Rheinland. Diese Formulierung trifft den Kern und ich werde gerne dabei bleiben.

(Das Interview führte Julie Edelmann-Veith)


 


 

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