Sie sind hier: Startseite Bergisches Land Aktuell News
Weitere Artikel
Kreissynode

Treffpunkt Ostersbaum

Am 13. Juni war es soweit – in der Thomaskirche am Opphof begann die Sommersynode des Kirchenkreises Wuppertal mit einem morgendlichen Gottesdienst, und einer Sammlung für die Flüchtlingshilfe, und griff danach ein buntes Spektrum verschiedener Themen auf.

Schwerpunkt der Kreissynode war die Diakonie Wuppertal. Dabei ging es sowohl um die zukünftige Ausrichtung der Arbeitsschwerpunkte als auch um die zu vertiefende Zusammenarbeit zwischen Diakonie und Gemeinden. Weiteres Thema war die Unterstützung der Flüchtlingsberatung. Außerdem mussten Beschlüsse zur Umsetzung der Verwaltungsstrukturreform und zum Personalplanungskonzept im Kirchenkreis Wuppertal gefasst werden. Auch über zwei Anträge von Gemeinden zur Änderung des landeskirchlichen Kollektenplans galt es zu entscheiden. Des Weiteren gab es einen kurzen Sachstandsbericht zum Umbau der CityKirche Elberfeld und Nachwahlen in den Kreissynodalvorstand und den Verwaltungsrat der Diakonie.

Diakonie von Morgen

Nach einem einführenden Referat von Pfarrer Christian Heine-Göttelmann diskutierte die Synode in sechs Arbeitsgruppen u.a. über die Begleitung von Flüchtlingen, die Kooperation in der Kindertagesstättenarbeit, den Kreissynodalausschuss als Chance der Verzahnung, das Ehrenamt und "Leben im Alter" sowie über die Diakonie von morgen.

Dr. Hamburger und Dr. Kling gaben einen Überblick über die Arbeit des Verwaltungsrates, der sich in den vergangenen eineinhalb Jahren ausführlich in acht Klausursitzungen mit einer Neuausrichtung der Diakonie Wuppertal befasst hat. Unter Einbeziehung der Fachbereichsleitungen und in Gesprächen mit Mitarbeitenden hat der Verwaltungsrat eine Grundorientierung formuliert: 

„Die Diakonie Wuppertal ist mit großer fachlicher Kompetenz nah bei den Menschen in Wuppertal.Sie arbeitet nach deren Bedarf im Auftrag Jesu Christi helfend, stärkend, ermächtigend (im Sinn von "empowerment") und parteilich vor allem für die, denen Teilhabe-Möglichkeiten und Teilhabe-Chancen fehlen. Grundlage dieser Arbeit ist eine starke Vernetzung mit den Gemeinden vor Ort und eine hohe Aufmerksamkeit für aktuelle Probleme.“

Diese Grundorientierung wurde in einem zweiten Schritt auf die Handlungsfelder "Kinder-, Jugend- und Familienhilfe", "Leben im Alter" und "Soziale Teilhabe" bezogen und mit den drei Querschnittsthemen"Evangelisches Profil", "Inklusion" und "Gemeinwesenorientierung" konfrontiert.

"Fambiente erhalten"

"Die Synodebittet die Stadt Wuppertal eindringlich, zeitnah Sorge zu tragen, dass übe ein gemeinsames Finanzierungsmodell von Stadt, Diakonie, Kirchengemeinde und weiteren Akteuren das Sozialcafé "Fambiente" am Lienhardplatz in Wuppertal-Vohwinkel erhalten bleibt."
Da die finanzielle Situation der Stadtteilprojekte in Vohwinkel eine Aufrechterhaltung aller Angebote unmöglich macht, hat die Synode einen dringenden Appell an die Stadt Wuppertal gerichtet, über die zur Zeit notwendigen 55.000 € für das "Fambiente" in einem gemeinsamen Finanzierungsmodell zu beraten.

Alle weiteren Infos und Materialien zur Sommersynode werden auf folgender Website zur Verfügung gestellt: http://www.evangelisch-wtal.de/index.php/sommersynode-2015.html

(Esther Brandt)


 


 

Diakonie Wuppertal
Flüchtlinge
Synode
Verwaltung
Citykirche
Teilhabe
Fambiente
Christian Heine-Göttelmann
Dr. Hamburger
Dr. Kling

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Diakonie Wuppertal" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: