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Konzerte und Lesung

Im Wuppertal Skulpturenpark Waldfrieden gibt es keine Winterpause. Neben der ständigen Ausstellung mit Werken von Tony Cragg sowie temporären Expositionen finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen dort statt.

Zur letzten „Literarischen Teezeit“ in Kooperation mit dem „Literaturhaus Wuppertal e.V.“ wird am kommenden Freitag, 29. November um Uhr ins „Café Podest“ eingeladen. Bernd Hahn liest aus „Das Leichenbegräbnis der großen Mama“ von Gabriel Garcia Marquez. Tickets: 17 € inkl. kleiner Teezeit mit Süßem und Herzhaftem.

Am Samstag, 30. November 2019, um18 Uhr beginnt die Veranstaltung „Zur Nacht“: In Kooperation mit dem Kammerchor amici del canto unter der Leitung von Dennis Hansel wird ein Konzertprogramm aus Chorstücken, musikalischen Improvisationen und Literatur präsentiert. Das Literaturquartett Caroline Keufen und Olaf Reitz (Sprache) sowie Karola Pasquay und Ute Völker (Musik) knüpfen mit „Zur Nacht“ an das erfolgreiche Hildegard von Bingen Projekt von 2017 an. Tickets hier. 

Am Sonntag, dem 8. Dezember ab 18 Uhr findet im Pavillon ein Konzert unter dem Titel „Vierzehn Arten den Regen zu beschreiben“ statt. Zu hören sind Werke von Berio, Debussy, Tan Dun, Ligeti, Takemitsu, Grime und Hanns Eisler (live zum Stummfilm Regen von Joris Ivens). Es spielen Ulrike Nahmmacher, Violine, Nora Niggeling, Viola, Michael Hablitzel, Violoncello, und Gerald Hacke, Klarinette, Dirk Peppel, Flöte, Florence Millet, Klavier, sowie Dirigent Mark-Andreas Schlingensiepen.

Inspiriert wurde das Ensemble von der Poesie, die von Regen oder Wasser ausgehen kann, und die von vielen Komponisten des 20. Jahrhunderts aufgegriffen wurde. Ob Nebel, Schnee, Tautropfen oder ein Regenbogen – jedes Mal entstand ein überaus farbiges Bild des flüssigen Elements. Debussy war einer der ersten Komponisten, der seine Eindrücke davon mit den Werken Jardins sous la pluie und Brouillards für Klavier in musikalische Bilder fasste. Einer der ersten Dokumentarfilmer, der sich mit dem Licht- und Schattenspiel des Regens auseinandersetzte, war Joris Ivens. Er schuf 1929 mit seinem zwölfminütigen Stummfilm Regen ein Filmessay, das noch heute als einer der wichtigsten niederländischen Beiträge zur europäischen Filmavantgarde der 1920er Jahre gilt.

Um 17.15 Uhr gibt es eine Konzerteinführung durch Dirigent Mark-Andreas Schlingensiepen u.a. in den Film Regen von Joris Ivens und in die Musik von Hanns Eisler. Ticketpreise: € 22 | 18 | 14

Skulpturenpark Waldfrieden Hirschstraße 12 42285 Wuppertal
Vorverkauf und Reservierung: An der Kasse des Skulpturenparks Waldfrieden, unter Tel. 0202 47898120 oder [email protected]

(Redaktion)


 


 

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