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Kunstaktion

72 Stufen im Fokus

Die "Kultur Nacht Solingen" am kommenden Samstag, dem 1.4., wird mit dem "KulturMorgen" verlängert. In Gräfrath haben Ateliers geöffnet, ist die Klostertreppe mit einer Installation in Szene gesetzt.

In diesem August jährt sich der Geburtstag des wohl prominentesten Einwohners von Solingens Stadtteil Gräfrath, Dr. Friedrich Hermann de Leuw zum 225. Mal. Aus diesem Anlass haben sich Künstler des Ortes und aus der Region in unterschiedlichen Sichtweisen mit dem Thema Augen befasst. Das Ergebnis präsentieren sie am Sonntag, dem 2. April beim KulturMorgen in ihrer Kunstaktion „AUGEN.BLICKE - 225 Jahre Dr. Friedrich Hermann de Leuw“.

Zwischen 11 und 15 Uhr werden sie ihre Arbeiten in Ateliers, Galerien und offenen Höfen rund um den historischen Marktplatz von Solingen Gräfrath zeigen.

Hingucker: 225 Augenpaare auf der Gräfrather Treppe

Highlight des Projekts ist die Installation von Dirk Balke, die bereits jetzt schon auf der Klostertreppe am Marktplatz zu sehen ist: 225 verschiedene Augenpaare von Gräfrather Bürgern und Freunden sind an den 72 Stufen verewigt - wenn auch nur temporär. Dirk Balke: "Die überaus positive Reaktion zeigt mir, dass sich der Aufwand gelohnt hat und es allen Spaß macht, ihre eigenen Augen zu suchen oder Nachbarn und Freunde wiederzukennen."

Insgesamt beteiligen sich ca. 15 Künstler mit Skulpturen, Gemälden und Installationen an der Aktion aus Anlass von de Leuws Geburtstag. Die geöffneten Ateliers und Höfe werden entsprechend ausgeschildert sein. Gesponsert wird der KulturMorgen in Gräfrath durch die Augenärzte Bergisch Land e.V. und die Solinger Augenärzte im Kölner Hof.

Im Atelier von Christina Koester & Gerhard Lauster etwa sind Skulpturen zu besichtigen. Heike Buschkotte-Leichsenring vom Atelier Bukolei stellt Acryl- und Tusche-Bilder, 30 x 30 cm groß, aus, teils mit paarweise angeordneten Blüten, teils mit Augenpaaren. Moritz Albert hat drei große Augenpaare in Öl auf Leinwand gemalt, 60 x 200 cm groß. Und Boris von Reibnitz stellt in der Galerie ART-Eck Köpfe aus Ton bei, für die zwei Nachbarn Modell standen.

Wissenswertes zu de Leuw

Darüber hinaus geben Hinweistafeln an fünf Stationen im historischen Stadtkern Auskunft über das Leben des berühmten Augenarztes. Der Rundgang beginnt „In der Freiheit“, wo sein ehemaliges Wohnhaus steht, gleich daneben seine Praxis. Dritte Station ist das "Hotel zur Post", wo damals Fürsten und Könige, die zur Behandlung nach Gräfrath angereist waren, logierten. Eine Art Kranken-Tourismus war geboren ... Vierte Station ist der Brunnen am Marktplatz, wo man allerlei kleine Anekdoten und Histörchen lesen kann. Der Rundgang endet am Gräfrath-Museum, das mit Bildern und Briefen einen Eindruck vom Leben und Wirken Friedrich Hermann de Leuws vermittelt.

(Liane Rapp)


 


 

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