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Nachwuchskräfte

Ausbildungsbörse war ein großer Erfolg

Gut besucht war die 27. Auflage der Ausbildungsbörse in der Historischen Stadthalle in Wuppertal. Besonders die Einladung an die Eltern, ihre Sprösslinge zu begleiten, kam gut an.

Rückblick: Mitte September war die Historische Stadthalle in Wuppertal Mittelpunkt der Ausbildungsbörse. Auf allen Etagen informierten sich mehr als 3.000 Schülerinnen und Schüler über das Ausbildungsangebot der über hundert ausstellenden Unternehmen und Institutionen. Auch viele Eltern nutzten erstmalig die angebotene Gelegenheit, sich gemeinsam mit ihrem Nachwuchs vor Ort ein Bild über den Ausbildungsmarkt zu machen.

Schirmherr Oberbürgermeister Andreas Mucke freute sich über den großen Ansturm: „Hier ist es ja richtig voll, das ist prima. Wir brauchen schließlich den Nachwuchs in vielen Branchen!“. Von Seiten der Unternehmen war zu hören, dass die Schülerinnen und Schüler zumeist gut vorbereitet in die Gespräche kamen und gezielt fragen konnten. Besonders begeistert war Günter Breuninger, der mit seinem Unternehmen "BANG Tex" zum ersten Mal auf der Ausbildungsbörse vertreten war. Als JOBSTARTER plus-Projekt mit Bundesmitteln gefördert, gehörte es zu seinen Aufgaben, für Ausbildung im Textilbereich zu werben, vor allem natürlich für die Wuppertaler Unternehmen. Nach zwei Stunden war er schon leicht heiser: „Wir hatten innerhalb der letzten zwei Stunden bestimmt zehn intensive Gespräche. Kandidaten mit direkten Bewerbungen bekomme ich auch sofort unter, denn der Nachwuchs in der Branche ist stark gefragt.“

Eltern: Unterstützen und sich selbst ein Bild verschaffen

Unter den vielen Eltern, die ihre Kinder begleiteten, war auch Ralf Ebert, der zusammen mit seinem sprachbehinderten Sohn David die große Auswahl an Berufen und Unternehmen lobte: „Auch die Betreuer von der Schule sind dabei. Mit vereinten Kräften wollen wir ihn bei seiner Berufswahl unterstützen.“ Dass David in eine handwerkliche Richtung strebt, wird die vielen ausstellenden Handwerksbetriebe gefreut haben.

Ralf Busch kam mit seinem 18jährigen Sohn Florian, der bereits im Frühjahr eine Kölner Jobmesse besucht hatte. „Hier prüfen wir nun gemeinsam die lokalen Studienmöglichkeiten“, so Busch. Und auch Gordana Timpert-Primorac nutzte die Börse zusammen mit ihrem Sohn Mateo, der die 10. Klasse besuch:. „Wir wollen uns über die nächsten Schritte informieren. Noch ist Matteo nicht ganz sicher, ob er weiter die Schule besuchen oder doch eine Ausbildung beginnen will. Die Möglichkeit der dualen Ausbildung kannten wir noch gar nicht, haben erst hier mehr darüber erfahren.“

Auch einige Lehrkräfte informierten sich in der Stadthalle. Etwa Miriam Wolter von der Hermann-von-Helmholtz-Realschule: "Ich bin zum ersten Mal hier, habe einige Schüler mitgebracht. Mein Fazit: Die Jugendlichen haben viele neue Ideen und Impulse erhalten, die sie sicherlich motivieren.“ Ihrer Meinung nach hätte man neben den Neuntklässlern, für die es eine Pflichtveranstaltung war, auch die Zehntklässler hinschicken sollen: „So entwickeln sie eher einen Plan B, falls es mit ihrem Traumberuf nicht klappt.“.

Die Initiatoren – Wirtschaftsförderung, Jobcenter und Agentur für Arbeit – sind mit dem Verlauf sehr zufrieden. „Es war die richtige Entscheidung, die Eltern hier als Zielgruppe mit einzubeziehen“, sagte Anke Kleinbrahm von der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf. Dies würde jetzt zum festen Bestandteil der Veranstaltung.

(Redaktion)


 


 

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