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Netzwerk Oberflächentechnik

Unternehmerverein steht vor Gründung

Seit gut einem Jahr bündelt das Netzwerk Oberflächentechnik regionale und überregionale Kompetenzen für die Bereiche Aus- und Weiterbildung, Umwelt und Recht sowie Forschung und Technik. Die Akteure setzen auf schnellen Wissenstransfer und wollen mit ihren Aktivitäten zur Standort- und Wettbewerbssicherung beitragen

„29 Unternehmen haben mit ihren Stimmen jetzt den Weg für eine Vereinsstruktur freigemacht und damit die Grundlage für die Gründung eines starken Unternehmervereins gelegt“, freut sich Achim Gilfert, bei der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr beschäftigter Netzwerkmanager. Die Mitglieder des Vereins, dessen Gründung für den Herbst geplant ist, sollen den eingeschlagenen Weg konstruktiv begleiten. Zielgruppe sind prinzipiell Unternehmen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, dem Kreis Mettmann und dem Bergischen Städtedreieck. Unternehmen, die eine große Bandbreite der Oberflächentechnik abdecken: mit Lackieren, Dampfbeschichten oder Ätzen, Beizen, Elektropolieren oder Feuerverzinken – alles Prozesse, um Oberflächen zu schützen oder zu dekorieren; mit dem Einsatz von Metall, Kunststoff oder Keramik. „Geld sparen und die Umwelt schonen kann man beispielsweise bereits dann, wenn kleine Betriebe aluminiumhaltige Schlämme gemeinsam verwerten. Wie eine solche Idee praktisch umgesetzt werden kann, ist dann unsere Aufgabe“, erläutert Katja Schulte, die als Umweltingenieurin im Kompetenznetzwerk für Umwelt und Recht zuständig ist. 

netzwerk-surface.net

Im ersten Jahr hat das Netzwerk insbesondere von der praktischen und konkreten Ausrichtung profitiert. Auch der schnelle Zugang zu Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie eine Vielzahl von Veranstaltungen sprechen dafür, sich am Netzwerk zu beteiligen. „Im letzten Jahr waren wir unter anderem gemeinsam auf der Hannover Messe und beim Branchentag in Lüdenscheid. Der Austausch untereinander hat dabei quasi direkt mit dem Einstieg in den Bus begonnen. Beim Ausstieg wusste der eine dann vom anderen, wie man voneinander profitieren könnte, wo sich eine Zusammenarbeit anbieten würde“, erinnert sich Natalia Gruba, die für netzwerk-surface.net die Aus- und Weiterbildung sowie den Wissenstransfer betreut.

(Redaktion)


 


 

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