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NRW-Statistik

Jede(r) zweite Erwerbstätige pendelt zur Arbeit in eine andere Stadt

Etwa die Hälfte der 8,87 Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen pendelte im Jahr 2014 täglich über die Grenzen ihres Wohnortes hinweg zur Arbeit.

Wie das statistische Landesamt anhand der Pendlerrechnung 2014 mitteilt, war dabei die Zahl der Berufseinpendler (4,46 Millionen) höher als diejenige der innergemeindlichen Pendler (4,40 Millionen). Allein nach Köln (311.100), Düsseldorf (289.100) und Essen (145.500) pendelten zusammen täglich nahezu eine dreiviertel Million Erwerbstätige.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf deckte ihren Bedarf an Arbeitskräften überwiegend aus dem Umland: 57,6 Prozent aller in Düsseldorf beschäftigten Erwerbstätigen sind Einpendler. Von den 29 NRW-Großstädten wies Moers mit 59,3 Prozent die höchste, Solingen mit 30,1 Prozent die niedrigste Einpendlerquote auf. Von allen 396 Städten und Gemeinden des Landes hatte Holzwickede (83,7 %) die höchste und Marsberg (27,8 %) die niedrigste Einpendlerquote.

Auch bei den Erwerbstätigen, die außerhalb ihres Wohnortes arbeiten, hatte Moers mit 61,9 Prozent die höchste Auspendlerquote der Großstädte in NRW; Münster wies hier mit 24,9 Prozent die geringste Quote der Großstädte auf. Damit hatte Münster auch die niedrigste Auspendlerquote aller Städte und Gemeinden des Landes - die höchste Quote ermittelten die Statistiker hier für Rheurdt (83,7 %). 

Die Pendlerquoten aller Gemeinden und Städte finden Sie hier.

(Redaktion)


 


 

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