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Ob Unternehmen oder Verbraucher: Weniger Insolvenzen

15.783 Anträge zur Eröffnung von Insolvenzverfahren wurden in Nordrhein-Westfalen im ersten Halbjahr 2015 gestellt. Das sind 4,4 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2014.

16.515 Fälle hatten die Amtsgericht in NRW in den ersten sechs Monaten des Vorjahres zu bearbeiten, teilt Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mit.

3716 Insolvenzen betrafen Unternehmen (z. B. Gesellschaften, Firmen, Betriebe oder selbstständig tätige Personen mit mindestens 20 Gläubigern); das waren 3,8 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2014 (damals: 3861 Fälle). Außerdem beantragten 10.435 Verbraucher (z. B. selbstständig tätige Personen mit weniger als 20 Gläubigern, Arbeitnehmer, Rentner oder Arbeitslose) die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war damit um 6,5 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (11.158 Fälle).

Die von den Gläubigern angemeldeten voraussichtlichen Forderungen summierten sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf 3,0 Milliarden Euro und waren damit um 9,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor (Januar bis Juni 2014: 3,3 Milliarden Euro).

(Redaktion)


 


 

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