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Preisverleihung

LISA17 für ausgezeichnetes Design

Zum ersten Mal wurde am Freitag der Wuppertaler Designpreis LISA17 verliehen. Eingebettet war die Verleihung in dem ebenfalls zum ersten Mal stattfindenden Wuppertaler Designtag.

Die zahlreichen Fachbesucher des Designtags erwartete ein beeindruckendes Vortragsprogramm, das am Morgen in der Wuppertaler VillaMedia begann. „Wir wollen anregen, anders über Design nachzudenken. Als Designer sind wir Treiber der Digitalisierung, aber ebenso Betroffene“, so Holger Bramsiepe, einer der Initiatoren und Köpfe der „Freunde der Form“, der Initiative Wuppertaler Designer.

Den Auftakt machte die erfahrene Vortragsrednerin und Managerberaterin Anja Förster die erfrischend kurzweilig darüber referierte, wie Unternehmen in den sich immer schneller entwickelnden Märkten ihren Innovationsvorsprung behalten. Ihr Rezept: Neues vorantreiben und nicht nur das Tagesgeschäft optimieren, Initiative, Kreativität und Leidenschaft einsetzen und viele Ideen produzieren. „Denn bei viel Mist sind auch immer Goldnuggets dabei.“

Andreas Steinle vom Zukunftsinstitut beschäftigte sich in seinem Vortrag erwartungsgemäß mit Trends und deren Auswirkungen. Als Beispiel führte er etwa einen autonom fahrenden Supermarkt in Korea an. Und Klaus Kofler von „Trends & Wege“ widmete sich den Risiken der Digitalisierung und den Chancen, die Gestaltungskompetenz mit Design für die Weiterentwicklung der Gesellschaft bietet.

Die perfekter Kulisse: das neue ELBA Zukunftswerk

Die Verleihung des Designpreises LISA17 fand im Anschluss im neuen ELBA Zukunftswerk statt, das eine perfekte Kulisse für diese Veranstaltung bot. Wirtschaftsförderin Antje Lieser, die das Projekt mit initiiert und begleitet hat, war sichtlich zufrieden: „Die positiven Rückmeldungen lassen uns darauf schließen, dass eine Fortsetzung dieses Formats auf jeden Fall gewünscht ist.“

Der 1. Platz ging an „Schmitz Visuelle Kommunikation“ für ihr „Gira G1 Smart Home Terminal“, bei dem die Jury vom „kompletten System mit allen seinen Facetten“ begeistert war: „Produkt, Benutzerschnittstelle, Verpackung, Gebrauchsanweisung und Kommunikation folgen einem Corporate Design, das der Identität des Unternehmens Gira perfekt entspricht.“

Den 2. Platz belegt die BOROS GMBH mit dem „BLACK - Porsche Design-Magazin“. Gelobt wurde von der Jury die Einzigartigkeit und aufwendige Produktion sowie die exklusive Heftausstattung, die die Wertigkeit und Sonderstellung von Porsche Design mit jeder Seite transportiere.

Auf Platz 3 landete Start-up-Unternehmer Ulrich Vielmetter mit der „QUQUQ G-Box Campingbox“, die laut Jury „alles enthält, was einen Bus innerhalb einer Minute zum Camper macht“. Gesondert ausgezeichnet wurde Sabine Thrien für ihren „Heldentatenhocker“. Hier gefiel der Jury besonders der soziale Hintergrund des Produkts, mit dem vom Entwurf bis zur Fertigung junge Menschen unterstützt werden, ihren beruflichen Weg zu finden, die sonst auf dem Arbeitsmarkt keine Chance hätten. Ebenfalls herausgestellt wurde Claudia Kempf Fotografie für das Video-Interview „Im Gespräch“ für die Stadtsparkasse Wuppertal.

Die Jury bestand aus Prof. Jan-Erik Baars (Lucerne School of Art & Design), Judith Birkenbach (WSW Wuppertaler Stadtwerke), Ralf Putsch (KNIPEX), Claudia Siebenweiber (BDG – Berufsverband der deutschen Kommunikationsdesigner) und Dirk Uhlenbrock (Designer).

(Liane Rapp)


 


 

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