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Social Payment-App

Circle will Payment auch in Deutschland vereinfachen

Das in Dublin gegründete Unternehmen Circle ist mit seiner gleichnamigen Social Payment-App bereits in den USA, Frankreich und England erfolgreich. Ab dem Herbst 2017 soll auch Deutschland erobert werden. business-on hatte Gelegenheit, mit Jeremy Allaire, Gründer und CEO bei Circle, zu sprechen.

bon: Mr. Allaire, was ist Circle und wie funktioniert die Social Payment-App?

Jeremy Allaire: Wir bewegen uns mit Circle im Bereich FinTech und haben unseren Hauptsitz in Dublin. Die App ist eine benutzerfreundliche, kostenlose und sichere Methode, um Geldbeträge ähnlich wie E-Mails, Fotos oder Textnachrichten über das Smartphone in Echtzeit zu verschicken. Die Idee hinter Circle ist dabei einfach, aber effektiv: Ziel der Social Payment-App ist es, digitale Zahlungen nicht nur zu vereinfachen, sondern die ganze Branche zu revolutionieren. Mit Hilfe von Circle können sich Freunde auf einfache Art und Weise untereinander Geld schicken. Das Teilen von Getränkerechnungen oder der Taxikosten sind somit keine lästigen Angelegenheiten mehr. Hierfür braucht es nur drei einfache Schritte: Die Circle Pay App ist kostenlos für iOS und Android zum Download verfügbar. Anschließend muss der Nutzer noch mittels E-Mail-Adresse und Telefonnummer seine Identität bestätigen. Zum Schluss muss die App lediglich mit einer Kreditkarte oder dem Bankkonto verknüpft werden.

bon: Welche Vorteile bietet Circle im Vergleich zum Wettbewerb?

Jeremy Allaire: Mit Circle erhält der Nutzer eine universelle Lösung, die sich nicht bloß auf ein Betriebssystem beschränkt und über Ländergrenzen hinweg und in unterschiedlichen Währung nutzbar ist – egal zwischen welchen Banken der Geldtransfer stattfindet. Zusätzlich können Nutzer ihrer Nachricht mithilfe von Emojis, Fotos oder Gifs einen persönlichen Touch verleihen. Internationale Geldtransfers sind bei Circle ebenfalls möglich, denn in der App können Beträge in verschiedenen Währungen wie beispielsweise Euro, Dollar und Pfund weltweit verschickt werden – mit dem bestmöglichen Wechselkurs für den Nutzer. Für ihn entstehen zu keiner Zeit Gebühren und der Betrag, der verschickt, empfangen oder ausgezahlt werden kann, ist nicht limitiert.

bon: Wie sieht es denn mit der Sicherheit aus?

Jeremy Allaire: Das Thema Sicherheit spielt natürlich eine besonders wichtige Rolle. Circle gilt als Pionier, wenn es darum geht, Blockchain-Technologie für den sicheren Transfer von Geldwerten einzubinden. Ein weiterer Pluspunkt ist der Kundenservice. Im Vergleich zu vielen anderen Anbietern, besteht dieser bei Circle aus echten Menschen, die live kontaktiert werden können. Als Kontaktmöglichkeiten stehen dem Nutzer Telefon, Chat oder E-Mail zur Verfügung. Und alle von Circle angebotenen Services sind komplett kostenfrei und heben Circle damit deutlich vom Wettbewerb ab.

bon: Noch einmal zur Sicherheit: Wie wird diese den Nutzern garantiert?

Jeremy Allaire: Das Thema Sicherheit wird bei Circle sehr groß geschrieben – hier machen wir keine Kompromisse. Circle setzte bereits früh auf das Potenzial von offenen Internet-Standards und -Protokollen und nimmt im Bereich Blockchain-Technologie eine Vorreiterrolle rein. Zu den Sicherheitsvorkehrungen gehören neben der Zwei-Faktor-Authentifizierung auch die Zugriffskontrolle über PIN-Code oder TouchID. Dieser Vorgang gewährleistet, dass das Geld jederzeit bestens geschützt ist. Als zusätzliche Absicherung dient die in regelmäßigen Abständen durchgeführte Überprüfung durch führende Cyber Security-Unternehmen. Aber auch das reicht uns noch nicht: Wir setzen zusätzlich noch auf innovative Risikomanagement-Methoden, um die Sicherheit des Geldes zu gewährleisten. Dazu gehört zum Beispiel eine KI-Risk-Engine mit modernsten Algorithmen. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal ist die Tatsache, dass Circle als E-Geld-Institut in Großbritannien und der EU lizenziert ist.

bon: Was ist Ihre Vision und welche Pläne verfolgen Sie zukünftig?

Jeremy Allaire: Wir sind der Überzeugung, dass Zahlungsverkehr genauso einfach funktionieren soll wie das Internet: unmittelbar, global und kostenlos. In den USA und Teilen von Europa ist Circle bereits durchgestartet. So haben unsere Nutzer im Jahr 2016 Geldbeträge in einer Gesamthöhe von einer Milliarde US-Dollar an die jeweiligen Empfänger überwiesen oder empfangen. Unsere Nutzerzahlen konnten wir um 1.000 Prozent steigern und haben erkannt, dass in diesem Bereich ein riesiger Bedarf besteht. Wir haben aktuell Standorte in Boston, San Francisco, Dublin, London und Peking. Als nächster Schritt ist geplant, die App auch in Deutschland und in anderen wichtigen Märkten vollständig verfügbar zu machen.

bon: Mr. Allaire, vielen Dank für das Gespräch.

(Redaktion)


 


 

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