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Staatspreis für Kunsthandwerk

Wuppertalerin gewinnt in der Kategorie Keramik

Mitte Juli wurde in Dortmund unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft der Staatspreis für Kunsthandwerk in acht Kategorien vergeben. Der Preis in der Kategorie Keramik ging an die Wuppertalerin Christine Ruff

Zweimal kam die Wuppertaler Künstlerin Christine Ruff mit ihren Arbeiten bereits in die engere Auswahl für den ausgelobten Preis. Nun hat es im dritten Anlauf geklappt. Insgesamt hatten 306 Künstler ihre Arbeiten eingereicht. Seit 2004 arbeitet Christine Ruff in ihrem eigenen Atelier in Wuppertal in der Hofaue.

Überzeugendes Handwerk

Nach einer Ausbildung zur Kerammalerin studierte Ruff Keramik-Gestaltung und war mehrere Jahre Assistentin im Atelier des Bildhauers Tony Cragg, wo sie ihr Feingefühl für Formen vertiefen konnte. Ihre schlichten, skulpturalen Objekte bewegen sich zwischen Kunst und Design, zwischen Raumobjekt und Gebrauchsgegenstand, und entstehen allesamt im Gießverfahren, eine Technik, die im Kunsthandwerk nun einen neuen Stellenwert bekommt. Ausgezeichnet wurde sie für ihre vierteilige Schalengruppe „Schwammerl“. „Die Arbeit vollzieht einen überzeugenden und äußerst eleganten Schritt vom exzellent gemeisterten Handwerk zur Skulptur“, begründete die Jury ihre Wahl. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis in der Kategorie Keramik wurde Ruff von Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW überreicht. Die prämierte Arbeit ist neben den Werken der anderen Preisträger bis 8. September im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte zu sehen.

(Redaktion)


 


 

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