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Stadtmarketing

„Solingen-Botschafter“ als neue „Gesichter“ für die Klingenstadt vorgestellt

Oberbürgermeister Tim Kurzbach, selbst erst 38 Jahre alt, setzt beim Stadtmarketing auf Jugendlichkeit: Gerade ehrte er die ersten vier prominenten Testimonials. Weitere sollen folgen.

„Besondere Menschen“, wolle er auszeichnen, betonte Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach, als er auf der Bühne des Restaurant Stückgut in den Güterhallen im Südpark die ersten vier „Solingen-Botschafter“ auszeichnete.

Tatsächlich erinnerte dieser offizielle Empfang der Stadt im Gegensatz zu den sonst eher steifen Feierlichkeiten dieser Signifikanz an eine fröhliche Feier im großen Familienkreis. De facto waren die drei Preisträger und eine Preisträgerin auch vom Einladungsteam aufgefordert worden, Freunde, Bekannte, Familie und Arbeitskollegen mitzubringen - und nahmen das Angebot zahlreich an.

"Selbstbewusste Solinger" sollen von ihrer Stadt erzählen

Es handele sich bei den Preisträgern um „selbstbewusste Solinger“, von denen er sich erhoffe, dass sie, so Tim Kurzbach, den guten Ruf Solingens in die Welt hinaustragen. „Erzählen Sie von unserer Heimatstadt“, forderte er die vier jungen Leute auf. Wohl auch in der Hoffnung, dass deren hoher Bekanntheitsgrad bzw. deren Sympathiewerte auf die Klingenstadt abfärben.

Zur Einstimmung gab es vor dem Auftritt der Geehrten je einen mehrminütigen Trailer, der kurz umriss, wie sich die- oder derjenige verdient gemacht hat. Leon Windscheid etwa, der in der TV-Show „Wer wird Millionär“ den Hauptgewinn abräumte, wurde nicht nur als Teilnehmer der Fernsehsendung gezeigt, sondern auch in seinem persönlichen Umfeld. Sein Vater kam ebenso zu Wort wie auch seine besten Freunde. Und natürlich bekamen die rund 120 Gäste im  Restaurant Stückgut auch das Eventschiff "MS Günther" zu sehen, das sich der 28jährige Psychologiestudent unter anderen mit seinem Gewinn gekauft hat und das heute vornehmlich im Aasee in seiner Wahlheimat Münster zum Einsatz kommt. Im Gespräch mit Tim Kurzbach betonte der in der Klingenstadt geborene Psychologie-Doktorand aber, dass er ebenfalls die Arbeit der Flüchtlingshilfe finanziell unterstütze.

"Mister Germany" Florian Malzahn ist stolz auf seine Heimatstadt

Auch der in Solingen geborene Florian Malzahn, „Mister Germany 2016“, wurde im Intro-Film nicht nur mit Familie und Freunden gezeigt, sondern auch von der Vorsitzenden des Vereins „Fontanherzen“ porträtiert und als warmherziger und engagierter Unterstützer vorgestellt. Tatsächlich setzt sich Sport- und Fitnesskaufmann, der auch als Personal- und Athletiktrainer arbeitet, schon seit 2014 für die Belange des Vereins bzw. der herzkranken Kinder und ihrer Familien ein. Tim Kurzbach betonte daher auch, dass Florian Malzahn nicht nur eine „gute Figur“ mache, sondern „von innen heraus“ strahle. Der erwiderte, dass er stolz darauf sei, nun ein „Solingen-Botschafter“ zu sein.

Foto-Ausstellung "41 000 Kilometer - Flucht nach Europa" zieht in den Südpark

Ebenfalls zu den Geehrten gehörte der in Spanien lebende Fotograf Daniel Etter, dessen Foto-Ausstellung "41 000 Kilometer - Flucht nach Europa" zurzeit in der „Südpark Galerie“ zu sehen ist. Der ehemalige Schüler der August-Dicke-Schule war im letzten Jahr mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet worden für ein Foto, das ankommende Flüchtlinge auf der Insel Kos zeigt und in der New York Times veröffentlicht wurde. "Ich bin lange nicht mehr hier gewesen", gab der 35-Jährige zu. Am Abend aber zu Ehren der vier neuen Solingen-Botschafter knüpfte auch er neue Kontakte bzw. konnte sich mit seinen ehemaligen Lehrern vom Gymnasium austauschen, die auch an dem Einspiel-Film über ihn teilgenommen hatten.

Eine rundherum gelungene Veranstaltung, urteilten alle Gäste übereinstimmend. Auch die Gewinner der Verlosung von business-on: Grace Godau aus Wuppertal mit Begleitung sowie Claudia und Manfred Gantschnigg aus Solingen. Sie alle erlebten nicht nur vier junge, ambitionierte Menschen als „Solingen-Botschafter“, die für mehr als „Klingen“ und „Wupper“ stehen und, so Tim Kurzbach, ein Mosaikstein sind auf dem Weg zu einem neuen, modernen Stadtmarketing, sondern auch die Band „See You“, die ihr Solingen-Lied vortrug, sowie Jannik Föste an der Gitarre. Ebenfalls eine „waschechte“ Solingerin ist auch Luisa Skrabic, die als Moderatorin charmant durch den Abend führte. Last but not least sei Eventmanagerin Petra Krötzsch als umtriebige Co-Organisatorin des Abends erwähnt, die u.a. auch für die Konzeption des Abends verantwortlich zeichnete und Solingen mit diesem wunderschönen Event ein besonderes Highlight beschert hat. Weiter so!

Alle, die selbst Ideen haben, wer im nächsten Jahr als „Solingen-Botschafter“ ausgezeichnet werden soll, animierte Tim Kurzbach, ihm persönlich eine Mail mit Vorschlägen zu schicken: ob@solingen.de.

Über die Vierte im Bunde der „Solingen-Botschafter“, Janina Pahl, erscheint in den nächsten Tagen hier ein eigenes Porträt.

(Liane Rapp)


 


 

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