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Stadtplanung

Endlich fertig: der Nordsteg in Remscheid

Lange mussten die Remscheider warten, aber nun ist die erste Maßnahme des Revitalisierungskonzeptes der Innenstadt abgeschlossen: der Nordsteg.

Geduld und Spucke, so der Volksmund, braucht es manchmal, um ein Ziel zu erreichen. Doch nun scheint in Remscheid der Gordische Knoten geplatzt. Das "Revitalisierungskonzept für die Innenstadt" nehme "Fahrt auf", so die Verantwortlichen bei der Stadt. Der Grund ihres Optimismus: Der Nordsteg – die Verbindung zwischen Bahnhof und ADAC Center – wurde Mitte November fertig gestellt. Ziel der Maßnahme sei die "Sicherung der Erreichbarkeit der Innenstadt" sowie die "Stärkung fußläufiger Wegebeziehungen". So soll der Steg den Weg in die Remscheider Innenstadt ebnen - mit einer einheitlichen Pflasterung, bei der ein auch taktiles Leitsystem eingesetzt wurde, um Barrierefreiheit zu gewährleisten.

Damit sei der Auftakt gemacht für weitere zahlreiche Maßnahmen, die 2018 folgen und der Innenstadt ein neues Gesicht geben sollen. Insgesamt sollen mehrere Millionen Euro in die Verbesserung der Remscheider Innenstadt fließen. Die Kosten dafür werden zu 80 Prozent aus dem Topf der Städtebauförderung finanziert.

Innenstadtbüro mit längeren Öffnungszeiten

Ein anderer Mosaikstein ist die Etablierung eines Innenstadtmanagements am Markt 13. Dessen Bürozeiten wurden nun noch einmal verlängert: die Innenstadtmanager stehen jetzt immer mittwochs von 9.30 bis 14.30 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr für Fragen rund um die Innenstadtentwicklung vor Ort zur Verfügung. Quartiersarchitekt Christian Wlost berät Immobilieneigentümer im Innenstadtbüro immer mittwochs von 13.30 bis 17.30 Uhr und donnerstags nach Vereinbarung. Eine Anmeldung per E-Mail ist unter [email protected] oder telefonisch unter 02191 464489-0 empfehlenswert.

Derzeit in Bearbeitung: ein "Gestaltungshandbuch" 

Ebenfalls, um die Attraktivität und Konkurrenzfähigkeit der Innenstadt zu steigern, wird derzeit auch ein Gestaltungshandbuch erstellt. Es soll Gewerbetreibenden und Eigentümern der entsprechenden Immobilien auf der Alleestraße und am Markt Hinweise und Empfehlungen zu gestalterischen Möglichkeiten (z.B. Fassadengestaltung) oder auch für die private Nutzung des öffentlichen Raums (z.B. durch Warenauslagen und Werbetafeln) geben. Einige Empfehlungen aus dem Handbuch können über das o. g. Haus- und Hofflächenprogramm finanziell unterstützt werden.

Im nächsten Jahr soll zunächst in der Wiedenhofstraße der Bau neuer Wohnquartiere in Angriff genommen werden. Danach sollen die Daniel-Schürmann-Straße, Scharff-, Fastenrath- und Mandtstraße folgen.

Bürgerbefragung

Eine im Rahmen der Quartiersforschung (FGW/MOSAIK) seit Ende August laufende Online‐Umfrage zu „Lebenschancen im Quartier“ geht im Dezember in die Abschlussphase. Noch bis zum Jahresende können sich alle RemscheiderInnen an der Umfrage beteiligen und somit dazu beitragen, dass sich die ForscherInnen der Technischen Universität Dortmund ein umfassendes Bild machen können, wie die BewohnerInnen der Stadt Remscheid ihre Stadt und ihren Stadtteil erleben. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt unter www.quartiersforschung-remscheid.de.

(Redaktion)


 


 

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