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Fachkräftenachwuchs für die Region sichern

170 Interessenten trafen sich in Wuppertal zum 5. Bergischer Innovations- und Bildungskongress.

Wie kann es den Unternehmen im Bergischen Städtedreieck gelingen, den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs zu sichern? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Bergischen Innovations- und Bildungskongresses im Codeks, Wuppertal, zu dem auch NRW-Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart gekommen war.

Über 170 Teilnehmer aus Unternehmen, der Bergischen Universität sowie Bildungseinrichtungen und Einrichtungen der Beschäftigungsförderung folgten der Einladung der Bergischen Universität und der Bergischen IHK, die gemeinsam mit der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft, der Stadt Remscheid sowie den Technologiezentren in Wuppertal und Solingen zum 5. Kongress dieser Art einluden.

Köpfe im Land halten

„Nordrhein-Westfalen verfügt bereits über die dichteste Hochschul- und Forschungslandschaft und hervorragende Nachwuchskräfte. Es muss nun darum gehen, diese Köpfe im Land zu halten. Dafür ist das Land mit seinen attraktiven Arbeits- und Lebensbedingungen bestens gerüstet. Es gilt aber auch, die Möglichkeiten der beruflichen Bildung noch stärker zu nutzen, denn diese bietet jungen Menschen gute Startmöglichkeiten in eine erfolgreiche Karriere“, betonte Minister Pinkwart.

Der Rektor der Bergischen Universität, Prof. Lambert T. Koch, wies auf die Bedeutung der Universität für die Sicherung des akademischen Fachkräftenachwuchses in der Region hin. Die rund 23.000 Studierenden der Universität stellten ein riesiges Potenzial und eine große Chance für die hiesige Wirtschaft dar. Daher sei er froh, dass die Kooperationsbeziehungen in den letzten Jahren immer besser geworden seien, wovon alle Seiten profitierten.

IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge betonte, dass die bergischen Unternehmen neben dem akademischen Nachwuchs auch dringend auf geeignete Auszubildende angewiesen seien. Auch hier gelte es, junge Menschen zu verstehen und für das Unternehmen zu gewinnen.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass der demographische Wandel zu einem härter werdenden Wettbewerb um die besten Köpfe und die geeigneten Fachkräfte von Morgen führt. In Vorträgen, Best Practices und Workshops diskutierten sie vor diesem Hintergrund die Möglichkeiten der zukünftigen Fachkräftesicherung.

(Liane Rapp)


 


 

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