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Primark als Aushängeschild?

Die Ansiedlung vom Mode-Discounter Primark auf dem Döppersberg ist das Thema der nächsten Live-Podiumsdiskussion in der VillaMedia

Mindestens 145 Millionen € investiert die Stadt Wuppertal in die Entwicklung des neuen Döppersbergs. Diese Investitionen sollen sich für die Stadt auszahlen, denn die zentrale Stelle vor dem Hauptbahnhof soll nun wahrlich „Das neue Aushängeschild“ der Bergischen Metropole werden. Der irische Investor „Signature Capital“ will dort ein neues spektakuläres Gebäude für die international umstrittene Modefirma „Primark“ bauen. Schon in wenigen Wochen soll der Wuppertaler Stadtrat die Pläne dazu verabschieden. Es ist höchste Zeit, darüber zu diskutieren, ob „Primark“ tatsächlich die erhoffte „Visitenkarte“ an dem wichtigsten Platz des „Neuen Döppersberg“ sein kann und wird. 

Primark polarisiert

„Primark“ einerseits vergöttert von den Teenagern unserer Zeit und hochfrequentierter Modetempel all derer, die für möglichst ganz wenig Geld, ganz viel Mode einkaufen wollen. Andererseits beschimpft und kritisiert, als der „niveauloseste 1€ Laden Europas“ und abgestempelt als das Unternehmen mit dem absoluten Gegenteil einer zeitgemäßen Nachhaltigkeitsstrategie. Wir freuen uns ausdrücklich, das neben Vertretern der Stadt auch SPD, Grüne und FDP an der Diskussion beteiligt sind. Die Wuppertaler CDU Fraktion wir dabei nicht vertreten sein. TalDisput bietet auch bei diesem strittigen Thema eine Plattform für eine lebendige Diskussion, den Disput und notfalls auch den Streit um die beste Lösung.

Die Veranstaltung - in Kooperation mit der „Politischen Runde“ der bergischen VHS – findet am 21.10.2014 in der VillaMedia – Eventlocation statt. Einlass ist um 19:00 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Wer an dem Abend nicht live dabei sein kann, hat auch die Möglichkeit die Veranstaltung als Livestream im Internet verfolgen. www.taldisput.de. Fragen und Meinungen können sowohl von den Gästen im Saal als auch per Livestream eingebracht werden.

Moderation: Michaela Heiser

Auf dem Podium: Daniel Kolle – GF Verdi, Detlef Vonde – Sozial - und Urbanisierungshistoriker, Sabine Schmidt – Vorsitzende des Katholikenrates, Uwe Schneidewind – Präsident des Wuppertal Instituts, Johannes Slawig – Kämmerer der Stadt Wuppertal (wahrscheinlich), Thomas Kring – SPD, Leider nicht – CDU, Marc Schulz – Grüne Marcel Hafke – FDP MdL

(Esther Brandt)


 


 

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