Weitere Artikel
Tipps gegen Internetganoven

Die fiesesten Weihnachts-Betrugsmaschen im Netz

Pünktlich zu den Weihnachtstagen wollen auch Internetganoven ihre Kassen klingeln lassen. Dazu machen sie sich die Online-Gepflogenheiten der Verbraucher zunutze. Aus diesem Grund veröffentlicht McAfee seine jährliche Liste der fiesesten Betrugsmaschen, der "12 Scams of Christmas".

Das Onlinegeschäft verzeichnete im Jahr 2012 einen Rekordzuwachs um 5,9 Milliarden Euro auf insgesamt 27,6 Milliarden Euro. Für 2013 wird ein Umsatz von 33,5 Milliarden Euro erwartet. Neun von zehn Online-Shoppern wollen in diesem Jahr ihre Weihnachtseinkäufe auch online erledigen. Knapp 40 Prozent planen sogar, überwiegend im Internet nach Geschenken zu suchen. "Die Möglichkeiten für Cyberkriminelle, persönliche Informationen zu erbeuten sind so unglaublich groß, weil Verbraucher mit vielen verschiedenen Geräten im Internet surfen, von denen die überwiegende Anzahl schlecht oder gar nicht geschützt ist," erklärt Michelle Dennedy von McAfee. "Die Vorgehensweisen der Online-Betrüger besser zu verstehen und zu wissen, auf welche Art sie versuchen, die Weihnachtszeit für ihre Zwecke zu nutzen kann Verbrauchern helfen, kritische Situationen zu verhindern."

Damit Verbraucher bei der Suche nach den schönsten Geschenken keine bösen Überraschungen erleben müssen, hat McAfee auch in diesem Jahr seine jährlich erscheinende Liste mit den 12 am weitesten verbreiteten Betrugsstrategien zusammengestellt.

1. Unerfreuliche Apps

Mit Smartphones können wir nicht nur telefonieren, sondern auch spielen, Reisen buchen, einkaufen und Rechnungen bezahlen. Viele Apps leisten uns in der Vorweihnachtszeit wertvolle Dienste, aber die mit Schadsoftware angereicherten Versionen warten schon auf ihre Chance. Auch Apps die aussehen, als hätten sie gültige Zertifikate können benutzt werden, um Daten weiter- oder eingehende Anrufe und Nachrichten umzuleiten. Die Drahtzieher haben so die Möglichkeit, Zwei-Wege-Authentifizierungen zu umgehen, wie sie zum Beispiel beim Online-Banking verwendet werden. Die Malware dazu kann in vielen Formen auftreten, am weitesten verbreitet sind ZeuS-in-the-Mobile (Zitmo) und SpyEye-in-the-Mobile (Spitmo).

Tipp: Überlegen Sie sich genau, welche mobilen Anwendungen Sie auf Ihr Mobilgerät laden. Prüfen Sie die Kommentare und bestätigen Sie die Legitimität direkt bei den Herstellern.

2. Gemeine Links in SMS-Nachrichten

SMS-Betrügereien sind bei Kriminellen das ganze Jahr über beliebt. FakeInstaller macht Android User glauben, es handele sich um einen legitimen Installer für eine App, allerdings nutzt er seinen ungehinderten Zugang dann, um SMS an kostenpflichtige Angebote zu verwenden.

Tipp: Kontrollieren Sie, dass die Schaltfläche "Download" nicht auf eine fremde Seite führt wenn Sie neue Apps installieren. Verwenden Sie unbedingt eine Antiviren-Software.

3. Vorsicht bei supertollen Angeboten

Vorsicht bei Weihnachtsangeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein. Clevere Gauner veröffentlichen präparierte Links, veranstalten gefälschte Wettbewerbe auf Social Media Seiten und versenden Phishing E-Mails in der Absicht, den Verbrauchern ihre persönlichen Daten zu entlocken oder Malware zu installieren.

Tipp: Wenn Angebote zu gut klingen, um wahr zu sein, sind sie es zumeist auch nicht. Überprüfen Sie die Preise auf der Webseite des Herstellers und suchen Sie Hintergrundinformationen zu dem vermeintlich so günstigen Anbieter.

4. Falsche Reiseangebote

Familie und Freunde zu besuchen oder einfach ein bisschen herumzureisen ist eine der schönsten Sachen in der Ferienzeit. Aber ob es Sie nun in den Süden oder zum Skifahren in die Berge zieht: Online Betrüger reisen gern mit. Dies tun Sie über gefälschte Reiseangebote oder Benachrichtigungen rund um die Reise. Sind Sie an Ihrem Reiseziel angekommen, warten unter Umständen Hacker darauf, an Ihre Daten zu gelangen. Bei der Nutzung öffentlicher PCs können Keylogger Ihre Daten ausspähen. Aber auch mit dem eigenen Gerät ist außerhalb des eigenen Netzwerks Vorsicht geboten. Ein Hotel-Wi-Fi könnte z. B. behaupten, vor der Nutzung eine Software installieren zu müssen und den Rechner mit Schadsoftware verseuchen, sobald "OK" geklickt wurde.

Tipp: Stellen Sie vor der Reise sicher, dass ihre Sicherheitssoftware auf dem neuesten Stand ist und lassen Sie gelegentlich einen Virenscan laufen, während Sie am Pool liegen oder es sich vor dem Kaminfeuer gemütlich machen. Werden Sie auf einer Seite, die Sie selbst nicht direkt angesteuert haben, zur Eingabe eines Benutzernamens und Passworts aufgefordert, dann geben Sie zuerst einen falschen Namen an. Ist die Seite gefälscht, wird sie Sie einlassen.


 


 

McAfee
12 Scams of Christmas
Internetsicherheit
Cybercrime
Onlinebetrug
Phishing
gefälschte Online-Shops
SMiShing
Apps
Keylogger
Michelle Dennedy

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "McAfee" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: