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Anziehungspunkt: das Engels-Haus

Innerhalb von fünf Jahren konnte die Zahl der Übernachtungen chinesischer Touristen in Wuppertal verdoppelt werden.

Tatsächlich liegt die Zahl chinesischer Übernachtungsgäste in Wuppertal aktuell bei 4.782 Übernachtungen jährlich. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 3,9 Tagen.  Als Gründe dafür sieht die Wuppertaler Wirtschaftsförderung u.a. den so genannten „Red Tourism“, also die politisch motivierten Besuche der Chinesen in der Geburtsstadt von Friedrich Engels, die seit der Schenkung der Engels-Statue durch China noch einmal gestiegen sind. 

Ein anderer Faktor sind auch die vielen Studierenden aus China an den Bergischen Universität - insgesamt 600 und damit die größte Gruppe der nichteuropäischen Studierenden in Wuppertal. "Dies zieht natürlich auch Besuche von Freunden und Familien nach sich“, weiß Nancy Wilms als Leiterin des China Competence Centers C³.

Allein in Wuppertal 40 chinesische Unternehmen mit 250 Mitarbeitern

Darüber hinaus ist aber auch das Interesse chinesischer Unternehmen, in Wuppertal zu investieren, deutlich gestiegen. Allein durch das 2012 gegründete China Competence Center werden derzeit über 40 chinesische Unternehmen begleitet, die zusammen 250 Mitarbeiter beschäftigen. 

Der enorme Anstieg chinesischer Besucher ist für Wuppertal ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, so die Verantwortlichen der Wirtschaftsförderung. Sie deuten die Verdopplung der Übernachtungen chinesischer Besucher auch als ein Ergebnis der intensiven Beziehungen als Geburtsstadt von Friedrich Engels mit der Volksrepublik.

Denn Ankerpunkt sei das Engels-Haus, das für die Chinesen eine große kulturelle Bedeutung habe. Jedoch profitiere auch die gesamte touristische Infrastruktur von dem Zuwachs und der hohen Kaufkraft der Besucher. „In China wird die Kultur der Urlaubs-Mitbringsel großgeschrieben. Freunde und Familie werden mit Geschenken bedacht, um zu zeigen, dass man auch in der Ferne an sie denkt und sie am Erlebten teilhaben lässt“, erklärt Hanno Rademacher vom China Competence Center  C³. 

Kooperation mit Engelshaus und der DZT

Beim C³ ist man bestrebt, den chinesischen Reisetourismus noch weiter auszubauen und zu intensivieren. So wird derzeit über die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) in Kooperation mit dem Engels-Haus eine Social-Media-Kampagne in China realisiert, die u.a. regelmäßig Neuigkeiten aus dem Engels-Haus sowie andere touristische News aus Wuppertal bereithält. Das Feedback auf die Beiträge sei durchweg positiv, so dass man in Wuppertal hoffnungsfroh mit weiteren Besucherströmen rechnet. 

(Redaktion)


 


 

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