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Verleihung

Wuppertaler Wirtschaftspreis für Power-Unternehmen

Wow! ... kann man da nur sagen - mit dem Wuppertaler Wirtschaftspreis 2018 sind wirklich herausragende Unternehmen ausgezeichnet worden: radprax, Entrance und die Historische Stadthalle.

In der Glashalle der Stadtsparkasse, unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Andreas Mucke, versammelte sich am letzten Freitag die Wuppertaler Wirtschaftswelt, um zum 16. Mal drei herausragende Firmen in einem tollen Ambiente zu würdigen. Dabei war der Rahmen des Abends noch einmal um einiges getoppt worden: Die Initiatoren Wuppertal Marketing GmbH und wuppertalaktiv! hatten nicht nur dafür gesorgt, dass auf der Bühne eine ansprechende Multi-Screen Videowand das Geschehen noch besser erlebbar machte, sondern auch für einen musikalischen part mit der Musikerin Eva Croissant und Band.

Zukunft aktiv mitgestalten

Gespannt verfolgten die gut 400 Gäste die von den Radio Wuppertal-Moderatoren Christiane Rüffer und Jens Voss moderierte Preisverleihung. Zunächst wurde der Preis an das "Jungunternehmen 2018" durch den Vorsitzenden der WSW Unternehmensgruppe, Andreas Feicht, vorgestellt und der Preis an Julia Koch, Geschäftsführerin der Entrance GmbH übergeben. Die "Gesellschaft für Künstliche Intelligenz und Robotik mbH" ist seit dem August 2016 am Start und hat ihren Sitz in der Villa Media und wurde von den drei Gesellschaftern Jörg Heynkes, Payam Tayaran und Jörg Heintze gegründet. Entrance verknüpft bestehende Systeme „künstlicher Intelligenz“ von IBM, Google, Apple und Co. mit den Köpfen der ersten Generation humanoider Roboter, die so leistungsfähig werden. „Digitaler Wandel, künstliche Intelligenz, Robotik, Internet der Dinge. Wer heute die Zukunft aktiv mitgestalten möchte, kommt an diesen Themen nicht vorbei. Das junge Wuppertaler Unternehmen Entrance besetzt mit seiner Expertise – und nicht zuletzt mit dem sympathischen Roboter Pepper – diese Felder exzellent“, so Laudator Andreas Feicht.

Ein prägendes Stück Heimat

Den „Stadtmarketingpreis“ erhielt die Geschäftsführerin der Historischen Stadthalle Wuppertal, Silke Asbeck, aus den Händen von Laudator Uwe Kleist, Centerleiter der Mercedes-Benz Niederlassung Wuppertal/Solingen/Remscheid, der die Bedeutung des nahezu majestätisch auf dem Johannisberg thronenden Kronjuwels hervorhob - als einer der zentralen Kulturträger der Stadt und damit auch einem prägenden Stück Heimat. „Die Historische Stadthalle Wuppertal steht für prächtige Architektur, perfekte Akustik und Tradition. Sie ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und erlangt wegen ihrer einzigartigen Akustik weltweite Anerkennung“, so Uwe Kleist.

Das Team um Silke Asbeck, die seit 2000 zur Stadthalle gehört und deren Geschicke sie seit 2012 leitet, betrachtet die Entwicklung von Stadt und Halle integrativ. So war eine der letzten größeren Aktivitäten aus dem Hause die „WoW-Wuppertal“-Kampagne, die auf die Imageerhöhung der gesamten Stadt zielt. Hier sind Stadt und Halle symbiotisch auf einander angewiesen und gemeinsam aufgefordert, die vorhandenen Stärken besser nach außen zu kommunizieren, so die Preisträgerin.

Marktführerschaft durch Qualitätsführerschaft

Mit dem Preis „Unternehmen des Jahres“ wurde das Medizinunternehmen radprax ausgezeichnet. Die Gründer Andreas Martin und Dr. Heiner Steffens legen großen Wert darauf, ihr Unternehmen unter ärztlicher Leitung "von den Menschen her zu denken", so Andreas Martin in seiner Rede. Oberstes Credo des Unternehmens sei es, den Ärzten die beste Diagnose zu ermöglichen. Dafür benötigen diese den optimalen Befund, erzeugt von den modernsten verfügbaren Geräten. 

Die radprax-Gruppe ging aus einer 1952 in Elberfeld gegründeten Röntgenpraxis hervor, die wiederum 1942 entstanden war, und ihre Wurzeln sowohl in Solingen wie auch in Wuppertal hatte. Heute führen 65 Fachärzte an zwölf Standorten jährlich über 400 000 Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren wie CT oder MRT durch. Der Umsatz bewegt sich im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Heute treibt radprax mit bundesweiten Kooperationen den technologischen Fortschritt selbst mit an. Als Entwicklungspartner der Gerätehersteller engagiert sich radprax dafür, dass zukünftige Fortschritte wie die stereotaktische Bestrahlung oder der Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Bildinterpretation ihre Anwendung zuerst in Wuppertal finden. Dieses Konzept überzeugte nach und nach die lokalen Krankenhäuser, für die radprax heute einen großen Teil der radiologischen Untersuchungen durchführt. Aus dem Zusammenschluss von Röntgenpraxen wurde so ein Verbund medizinischer Versorgungszentren. "Mit einem mutigen und weitsichtigen Zukauf eines Krankenhauses konnte das Unternehmen seine Zukunftsfähigkeit sichern und sich mit einer vorbildlichen Managementleistung neu aufstellen“, fasste Laudator Direktor Gunther Wölfges, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Wuppertal, die Preiswürdigkeit zusammen.

Die Wuppertal Marketing GmbH gratuliert den Preisträgern und dankt ihnen für das beispielhafte Engagement in dieser Stadt.
Der Wuppertaler Wirtschaftspreis
Die Wuppertal Marketing GmbH vergibt den Wuppertaler Wirtschaftspreis seit 2003 in den Kategorien:
• „Unternehmen des Jahres“ und
• „Jungunternehmen des Jahres“ sowie als
• „Stadtmarketingpreis“.
Drei jeweils mit Experten besetzte Jurys entscheiden über die Vergabe. 

(Liane Rapp)


 


 

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