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"Nur gemeinsam sind wir stark!"

Der Solinger Oberbürgermeister wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins "Metropolregion Rheinland" gewählt.

Damit übernimmt Tim Kurzbach künftig noch mehr Verantwortung in der 2017 gegründeten Initiative. "Sie bietet für Solingen wertvolle Perspektiven, und es ist wichtig, dass unsere Stadt vorne dabei ist und sich hier mit viel Kraft einbringt. Solingen muss die weitere Öffnung hin zur Rheinschiene aktiv betreiben. Denn dort liegen wertvolle Potenziale für unsere Stadt, die ihre Position als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort ausbauen will", so der OB.

Dafür trete er in den kommenden Jahren beherzt ein, erklärte er in Neuss. Sich als starke und attraktive Region zu präsentieren, sei das Gebot der Zeit in einer zunehmend vernetzten und globalen Welt. "Wer im großen Maßstab nicht übersehen oder verschwinden will, muss den Mut zum Schulterschluss mit anderen Kommunen haben", sagte Kurzbach. Hier seien Flexibilität, Kreativität und Vielseitigkeit gefragt. Denn die Kooperation mit den Partnern im Bergischen Land sei parallel ebenso möglich wie das Engagement in der Rheinland- Initiative. "Das ist kein Widerspruch. Das ergänzt sich. Das ist modernes Denken", so Kurzbach, und weiter: Er verstehe seine Rolle im Vorstand so: "Ich gebe den Interessen des Bergischen Landes eine starke Stimme."

Bewältigung im engen Schulterschluss

Zur Vorsitzenden wählten die Mitglieder Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Auch sie betonte die Herausforderungen, die der rasche Wandel für die Kommunen mit sich bringe. Vieles davon "können wir als einzelne Städte und Gemeinden aber nicht bewältigen, sondern nur in einem engen Schulterschluss als Region. Die Vielfalt der Region ist dabei unsere Stärke." Henriette Reker zeigte sich zuversichtlich, dass der weitere Aufbauprozess der Metropolregion Rheinland nun zügig abgeschlossen werden könne, um dann mit der eigentlichen inhaltlichen Arbeit zu beginnen. "Gerade im Jahr der Europawahl können wir ein wichtiges Zeichen setzen. Es sind die Regionen, die Europa ausmachen und es sind die Regionen, die die Zukunft gestalten." Das gelte im Verkehr ebenso wie beim Klimaschutz, in der Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. "Nur gemeinsam sind wir stark.“

Ziel und Zweck des Vereins

Die Akteure im Rheinland wollen ihre interkommunale und regionale Zusammenarbeit verstärken und haben sich zur Metropolregion Rheinland zusammengeschlossen. Das Ziel ist, durch geeignete Maßnahmen die Zusammenarbeit der kommunalen Gebietskörperschaften und Wirtschaftskammern im Rheinland auf politischer, wirtschaftlicher und der Ebene der Verwaltung zu intensivieren, hin zu einer Metropolregion von europäischer Bedeutung. Die Kooperation basiert auf der Übereinkunft, dass alle Partner gleichrangig agieren und auf Augenhöhe miteinander umgehen. Digitalisierung, Infrastruktur, Standortmarketing – viele Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam lösen. Mitglieder sind neben den drei bergischen Großstädten, die Städte Köln, Bonn, Aachen, Düsseldorf, Duisburg, Leverkusen und Mönchengladbach, der Landschaftsverband Rheinland, zehn IHKs, zwölf Landkreise sowie die Städteregion Aachen.

(Liane Rapp)


 


 

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