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Auszeichnung

Stadt Solingen: Vorreiter beim Papierverbrauch

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks zeichnet Solingen als „Recyclingpapierfreundlichste Stadt 2017“ aus.

Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks hat in dieser Woche im Bundesumweltministerium die Stadt Solingen als „Recyclingpapierfreundlichste Stadt 2017“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Papieratlas-Städtewettbewerbs würdigten die Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) und ihre Kooperationspartner den vorbildhaften Beitrag zur Ressourcenschonung. Ausschlaggebend für die Auszeichnung ist unter anderem, dass die Stadt Solingen für Verwaltung und Schulen ausschließlich Papier einkauft, das mit dem "Blauen Engel" gekennzeichnet ist. 

„Als Stadt fühlen wir uns dem Klima- und Umweltschutz verpflichtet, aber wir müssen auch auf die Kosten achten“, betonte Stadtdirektor Hartmut Hoferichter. „Deshalb kaufen wir zentral ein. Das Ausschreibungsvolumen ist hoch, so erzielen wir einen guten Preis.“ Auch technisch wurde bei der Stadt umgerüstet: So ersetzen nun 240 zentral platzierte, energiesparende Multifunktionsgeräte mehr als 1600 Arbeitsplatzdrucker und - scanner, die bis dato in Betrieb waren. „So sparen wir rund 30 Prozent an Kosten und Energie, während sich der Nutzungskomfort erhöht hat,“ erläutert Ulrike Ermertz, zuständige Fachfrau in der städtischen Beschaffungsstelle.

Einsparung von über 3,8 Millionen Litern Wasser in Solingen

Die Verwendung von Recyclingpapier ist eine besonders einfache und effektive Maßnahme für den Schutz natürlicher Ressourcen. Höchste ökologische Anforderungen und beste Qualität garantiert dabei das Umweltzeichen Blauer Engel. Die Herstellung von Recyclingpapier spart im Vergleich zu Frischfaserpapier bis zu 60 Prozent Energie und bis zu 70 Prozent Wasser. Die Stadt Solingen erzielte durch die Verwendung von Recyclingpapier im Jahr 2016 eine Einsparung von über 3,8 Millionen Liter Wasser und mehr als 800.000 kWh Energie. Zudem wurden rund 21.500 kg CO2 weniger verbraucht.

Der Papieratlas wird seit zehn Jahren von der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt, dem Deutschen Städtetag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführt. Im Jubiläumsjahr beteiligten sich erstmals über 100 Groß- und Mittelstädte am Wettbewerb. Auch die durchschnittliche Recyclingpapierquote der Städte bricht mit 86,13 Prozent alle Rekorde.

(Liane Rapp)


 


 

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