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Weg mit der GWG?

IHK will den Verkauf

Die städtische gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft GWG ist eine ähnliche Haushaltsbelastung wie früher das städtische Klinikum meint die IHK. Das Krankenhaus, das hohe Schulden aufgetürmt hatte, wird seit einigen Jahren aber mit großem Erfolg privatwirtschaftlich betrieben, so IHK-Präsident Thomas Meyer.

Die IHK hatte immer wieder empfohlen, die städtischen Wohnungsbauaktivitäten materiell zu privatisieren, weil sie nicht zu den Kernauf- gaben einer Kommune gehören. Stattdessen erwirtschaftete die Wuppertaler GWG zuneh- mende Jahresverluste, die im Jahr 2012 eine Größenordnung von 12 Millionen Euro er- reichten. Infolge des Substanzverzehrs drohte die Insolvenz. Die Überschuldung wurde durch eine eigenkapitalverstärkende Finanzspritze aus dem Kernhaushalt der Stadt vermieden. Aus dem Kreis der Wuppertaler Unternehmer- schaft wird der Stadt empfohlen, die zuletzt wegen der Niedrigzinsphase gestiegenen Marktwerte für Immobilien zu nutzen und ihre GWG-Anteile teilweise oder vollständig anzubieten, um das kommunale Anlagerisiko zu verringern.

(Redaktion)


 


 

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