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Wettbewerb

POTT:DESIGN-AWARD vergeben

Wie man einen Burger vernünftig isst - dieser Frage widmet sich eine Sonderausstellung im Deutschen Klingenmuseum in Solingen. Dabei auch zu sehen: die vier prämierten Arbeiten des Designwettbewerbs, initiiert von der Firma Pott Bestecke.

Auch, wenn es alle tun - in der gehobenen Gastronomie ist es eher ’unschicklich’ einen Hamburger/Burger mit beiden Händen zu fassen. Schließlich isst man selbst Pommes Frites dort nur mit der Gabel ... Aber, um den ’Gesamtgeschmack’ von Fleisch, Käse, Salat, Soße und weiteren Ingredienzien wahrzunehmen, etc. – ist doch eine Aufnahme mit Messer und Gabel nahezu unmöglich. Eigentlich braucht es ein neues, noch nicht da gewesenes Besteck/Utensil/Werkzeug - dachten sich die Macher Designwettbewerbs POTT:DESIGN-AWARD, um damit ein ’ganzheitliches’ Burgergenusserlebnis zu ermöglichen, ohne den direkten Kontakt zwischen Fingern und ’Gericht’ zu riskieren ...

Um aus den am diesjährigen Wettbewerb eingesandten 22 Arbeiten zu diesem Thema die besten auszuwählen, trafen sich die Mitglieder der Jury im Deutschen Klingenmuseum: Dr. Jochen Eisenbrand, Chefkurator am Vitra Design Museum/ Weil am Rhein, Dr. Barbara Grotkamp-Schepers ehem. Direktorin des Deutschen Klingenmuseums, der Kölner Kulturmanager und Kurator Jochen Heufelder, der Produkt-Designer Ralph Krämer, Dr. Gabrielle Lueg, Kuratorin für Design und Kunst und Dr. Isabell Immel, Direktorin des Deutschen Klingenmuseum. Mit dabei als Beobachter war auch Hannspeter Pott.

Die Bekanntgabe der Namen der Gewinner - Erna Beuerlein, Jonas Fey, Eva Feil und Dominic Pieper - fand im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 30. Juni statt. Gleichzeitig wurde die Ausstellung eröffnet werden, die noch bis zum 9. September neben den Gewinner- auch die anderen Entwürfe zeigt. Ausgeschrieben war ein „Senior-Award“, der mit 5000 Euro dotiert ist. Zudem wurden beim „Junior-Award“ drei Nachwuchs-Designer mit Preisen von je 2000 Euro geehrt

Info
Der POTT:DESIGN-AWARD wurde für 2019 zum zweiten Mal ausgeschrieben. Er wird im dreijährigen Rhythmus zu unterschiedlichen Aspekten der Tafelkultur wiederholt werden. Hannspeter Pott, bis 2005 Inhaber und dann Geschäftsführer des Besteckherstellers C. Hugo Pott, stiftet im Gedenken an die Gestaltungs- und Innovationsleistungen seines Großvaters Carl Hugo und seines Vaters Carl einen Preis für Besteck und Objekte der Tafelkultur. Der Preis ist an das Deutsche Klingenmuseum in Solingen und das dortige Pott-Archiv gebunden. Er wird ausgeschrieben und vergeben durch das Deutsche Klingenmuseum in Kooperation mit den „Freunden des Deutschen Klingenmuseums e. V.“.

Dieser Design-Award wird in zwei Bereiche geteilt:: den Pott:Senior-Award
Versierte Designer werden ausgezeichnet, die sich um innovative Gestaltung von Objekten der Tafelkultur bemühen.
Zur Teilnahme eingeladen werden auszuzeichnende Designer, Metallgestalter und Silberschmiede, die in den letzten Jahren Objekte der Tafelkultur von herausragender Qualität geschaffen haben.
Jeder Teilnehmer kann maximal drei Arbeiten einreichen. Zusätzlich sind Skizzen, Aufsichtsvorlagen, Abbildungen, Computergrafiken sowie konzeptuelle und technische Erläuterungen willkommen. Die Arbeiten sollen nicht älter als 10 Jahre sein.
Pott: Junior-Award
Ein Bewusstsein für die Besteckgestaltung und Tischkultur steht für die jüngere Generation im Fordergrund.
Er richtet sich insbesondere an junge Designer und Design-Studios sowie an Studierende von Designfachschulen und Designhochschulen. Jeder Teilnehmer kann maximal zwei Arbeiten einreichen. Die Arbeiten sollen nicht älter als 3 Jahre sein.

(Redaktion)


 


 

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