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Neu: Gewerbegebiet "Gleisdreieck"

Die Städte Remscheid, Wermelskirchen und Hückeswagen vereinbaren eine Zusammenarbeit.

Gewerbeflächen sind im Bergischen Land knapp. Durch ein gemeinsames Projekt an der Stadtgrenze zwischen Remscheid, Wermelskirchen und Hückeswagen wollen die drei Städte die Chance wahren, weitere zusätzliche Gewerbeflächen zu gewinnen.

Im Zuge der Planungen für ein neues Gewerbegebiet hatten sich die drei Stadtspitzen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz aus Remscheid, Bürgermeister Rainer Bleek aus Wermelskirchen und Bürgermeister Dietmar Persian aus Hückeswagen für ein interkommunales Gewerbegebiet ausgesprochen. Dazu haben sie eine gemeinsame Absichtserklärung zur partnerschaftlichen Flächenentwicklung unterzeichnet.

Erschließung für 2023 geplant

Das Gewerbegebiet „Gleisdreieck“ soll eine Gesamtfläche von rund 35 Hektar haben. Die Erschließung ist im Westen über Wermelskirchener Gebiet und im Osten über Remscheider und Hückeswagener Stadtgebiet geplant. Als Zeithorizont für die Umsetzung wird das Jahr 2023 anvisiert.

Oberbürgermeister Mast-Weisz zur beabsichtigten Entwicklung der neuen Gewerbefläche: „Wir stehen in der Verantwortung, der Bergischen Wirtschaft ausreichende und geeignete Gewerbeflächen anbieten zu können. Ich möchte unseren hiesigen Unternehmen und Interessenten attraktive Angebote unterbreiten können. Durch die Zusammenarbeit mit Wermelskirchen und Hückeswagen eröffnet sich dazu am Gleisdreieck die Möglichkeit. Die Stadt Remscheid wird darüber hinaus weitere Flächen, so zum Beispiel die Erdbeerfelder, für die gewerbliche Nutzung entwickeln. Das alles dient der Stärkung des Wirtschaftsraums und der Arbeitsplatzsicherung.“ Auch Bürgermeister Persian begrüßt die Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg: „Wichtig ist, dass wir gemeinsam attraktive Angebote für die Wirtschaft und damit für die Menschen in unserer Region schaffen. Da nur auf das eigene Stadtgebiet zu schauen, ist nicht mehr zeitgemäß. Die Zusammenarbeit mit Partnern bringt Vorteile für alle Beteiligten. Ich bin mir sicher, dass das Gleisdreieck ein guter Wirtschaftsstandort werden wird.“

Dazu auch Bürgermeister Bleek aus Wermelskirchen: „Wir müssen die Stärke unseres Wirtschaftsstandortes erhalten. Dies gelingt uns am besten, wenn wir unsere Kräfte über Stadt- und Kreisgrenzen hinaus bündeln, denn die Nachfrage nach neuen Gewerbeflächen ist sehr groß. Selbstverständlich ist dabei, dass alle drei Partner von der Entwicklung profitieren und es keine Verlierer gibt.“

(Redaktion)


 


 

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