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Wuppertaler Unternehmen gefragt

Mitmachen bei den Schüler-"Rheinschnuppertage" im Juni

Um einen guten Branchenmix zu erreichen, werden für die Aktion der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ am Standort Wuppertal vor allem noch Vertreter der Gesundheitsbranche, des Einzelhandels, der Gastronomie / Hotellerie und von klassisch produzierenden Unternehmen gesucht.

Ende Juni finden in Wuppertal zum zweiten Mal die „Reinschnuppertage“ statt. Binnen einer Woche sollen Schülerinnen und Schüler der achten Klassen Gelegenheit haben, sich drei verschiedene Berufe direkt in den Unternehmen  anzuschauen. Über 1.000 Plätze sollen dazu bereit stehen, knapp drei Viertel haben Wuppertaler Betriebe bereits in das Buchungssystem hochgeladen. Nun werden noch weitere Firmen gesucht, um einen guten Branchenmix anbieten zu können.

Die „Reinschnuppertage“ als Berufsfelderkundung sind ein maßgeblicher Baustein der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Ziel ist es, Jugendlichen Ausbildungsberufe aufzuzeigen, die sie aus ihrem Alltagsleben nicht kennen oder vielleicht auch nicht die richtige Vorstellung haben. Gerade in diesem frühen Stadium beschäftigen sie sich zwar noch nicht ernsthaft mit der Berufswahl, sind aber erfahrungsgemäß begeisterungsfähiger, als später. Es soll möglichst vermieden werden, dass das Thema Berufswahl erst kurz vor dem Abschluss interessant wird und damit oftmals zu spät.

„Die ‚Reinschnuppertage‘, wie wir die Berufsfelderkundung in Wuppertal nennen, können nur eine erste Orientierung bieten und sind mit einem später folgenden Praktikum nicht zu vergleichen. Sicherlich dienen sie aber als gute Vorbereitung zum Praktikum“, so Anke Kleinbrahm von der Kommunalen Koordinierungsstelle. Denn wie oft es vorkäme, dass Unternehmen ein Praktikum sorgfältig vorbereitet hätten, aber die jungen Leute schon am zweiten Tag nicht erschienen, weil es doch nicht ihren Vorstellungen entspräche, diese Erfahrung hätten sicherlich schon viele Personalverantwortliche gemacht.

Handwerk ganz weit vorn

Die Schülerinnen und Schüler sollen bei der Berufsfelderkundung einen reellen Einblick erhalten und während des einen Schultages andauernden Besuches auch selbst tätig werden. Ganz vorn bei den Anmeldungen sind bisher die Wuppertaler Handwerksbetriebe, die allein bereits über 400 Plätze anbieten und damit ebenso stark vertreten sind wie bei der Premiere im letzten Jahr.

Oberbürgermeister Andreas Mucke hat das Thema zur Chefsache gemacht: „Es ist einfach wichtig, dass wir dem Nachwuchs in der eigenen Stadt berufliche Perspektiven aufzeigen.“ Und so geht die Stadtverwaltung mit gutem Beispiel voran und weist auf, dass sie eine Menge spannende Berufe zu bieten hat. Derzeit sind schon über 100 Plätze aus den unterschiedlichsten Bereichen im Angebot. „Wir sind stolz, dass wir mit vereinten Kräften aller Akteure – Wirtschaftsförderung, Jobcenter, Kreishandwerkerschaft, Agentur für Arbeit, IHK und Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände – schon so viele Unternehmen mobilisieren konnten. Jedoch müssen wir auch die letzten Meter noch schaffen, zudem brauchen wir einen besseren Branchenmix“, sagt Kleinbrahm. Unterrepräsentiert seien die Gesundheitsbranche, der Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie, aber auch der Dienstleistungsbereich und die klassisch produzierenden Unternehmen.

Dabei sein: Unternehmen, die in der Zeit von 27. Juni bis 1. Juli 2016 reinschnuppern lassen möchten, können ihr Profil und ihre Angebote ganz einfach online stellen. Zugang und Informationen finden Sie hier.

(Redaktion)


 


 

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