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Wupperwasser

Vertrag bis 2031 verlängert

Der Wupperverband und der Leverkusener Chempark-Betreiber Currenta haben sich vorzeitig darauf verständigt, die Abwässer auch zukünftig gemeinsam zu klären.

Seit über 50 Jahren ist diese Verbindung ein Gewinn: Der Wupperverband und der Chempark-Manager und -Betreiber Currenta klären seit vielen Dekaden die Abwässer aus dem Chemiewerk und dem Bergischen Land. Die Kooperation der beiden Entsorger zur Übernahme der kommunalen Abwässer wurde jetzt vorzeitig verlängert. Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbandes und Currenta-Geschäftsführer Dr. Alexander Wagner unterzeichneten einen neuen Kooperationsvertrag für weitere 13 Jahre.

Synergien im Fokus der Kooperation

„Die gemeinsame Reinigung kommunaler und industrieller Abwässer in der Gemeinschaftskläranlage Leverkusen ist ein Musterbeispiel für eine jahrzehntelange, erfolgreiche Zusammenarbeit von Industrie und Wupperverband“, so Georg Wulf. „Ich freue mich sehr, dass wir schon frühzeitig die Weichen gestellt haben und unsere bewährte Kooperation zunächst bis 2031 fortsetzen. Auch Currenta-Geschäftsführer Dr. Alexander Wagner unterstützt die vorzeitige Verlängerung: „Wir haben eine gute Entscheidung getroffen. Aus der Fortführung der Kooperation ergeben sich wirtschaftlich bedeutende Vorteile für beide Partner. Synergien schöpfen steht im Fokus. Sehr gerne erneuern wir unser Bekenntnis zueinander“. Konkret bedeutet das: weiterhin ein gemeinsames Klärwerk statt zwei separate. Ein Klärprozess für Chempark- und regionale Abwässer statt zwei parallel laufende. Gemeinsame statt doppelte Kosten.

Das ‚ONKL‘-Projekt
Das sogenannte ONKL-Projekt (Optimierung Nachklärkapazität Kläranlage Leverkusen) ist Teil der Kooperationsvereinbarung und Grundlage für die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben während der vereinbarten Vertragslaufzeit. „Durch den Umbau der Anlage können wir zukünftig umweltschonender klären, da wir weniger Energie verbrauchen und dadurch weniger CO2 produzieren“, erklärt Robert Friebe, Betriebsleiter Wasserversorgung und -Reinigung am Standort. „Zudem sind wir durch den Ausbau flexibler im Anlagenbetrieb und für mögliche zukünftige Kapazitätserweiterungen im Chempark gut aufgestellt.“ Im Gemeinschaftsklärwerk Leverkusen werden die Betriebsabwässer aus dem Chempark zusammen mit den kommunalen Abwässer von bis zu 400.000 Haushalten aus Leverkusen, Leichlingen, Burscheid sowie aus Teilen von Solingen und Bergisch Gladbach geklärt. Das Verhältnis dabei liegt bei rund 70 Prozent kommunaler und 30 Prozent Betriebsabwässer. 

(Redaktion)


 


 

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